Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » 1.000 Euro für die ambulante Kinder - und Jugendhospizarbeit
Sa., 15. Februar 2020, 14:39 Uhr
FFC Guud druff spendet sein verbliebenes Guthaben nach der Auflösung an die Palliativ- und Hospizinitiative Ried
1.000 Euro für die ambulante Kinder - und Jugendhospizarbeit
„Aufhören, wenn es am schönsten ist“, so lautet das Motto von Brunhilde Walther (links) und Christa Heiser vom FFC Guud druff. Das Geld, dass der Club noch auf der hohen Kante hatte, wurde zweckgebunden für die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit der PaHoRi gespendet. Den Betrag von 1.000 Euro nahm Koordinatorin Gaby Weiß-Szpera (Mitte) gerne entgegen. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT - Ende September des letzten Jahres hatte der FFC Guud druff seinen Rückzug aus dem Faschingsgesehen angekündigt und den HCV als würdigen Nachfolger präsentiert, der die beliebte Frauensitzung im Sinne der Damen weiterführen wird. Bereits damals hatte der FFC Guud druff angekündigt, das verbleibende Geld des Clubs nach dessen Auflösung einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen. Zunächst war eine Spendean die mobile Kinderhospizhilfe Heppenheim geplant, doch als die Damen des FFC Guud druff von dem neuen Arbeitsfeld der Palliativ- und Hospizinitiative Ried (PaHoRi) – die ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit gibt es erst seit 2018 - erfuhren, wurde schnell umgeplant. Am Tag der Liebe, dem 14. Februar, übergaben Brundhilde Walther und Christer Heiser 1.000 Euro an die Koordinatorin Gaby Weiß-Szpera, die die Spende mit Handpuppe Jutta stellvertretend für Koordinatorin Petra Bauer, seit kurzem zuständig für den Bereich Kinder, Jugendund Familien bei der Hospizinitiative, sehr gerne in Empfang nahm. „Für uns war sehr wichtig, unser Versprechen gegenüber unserem Publikum einzulösen und das Geld einem guten Zweck zukommen zu lassen“, machte Walther und Heiser deutlich. Dass die Spende für die PaHoRi bestimmt war, passt für die beiden sehr gut. „Es ist hier, wie auch bei uns, ein Abschied, etwas ändert sich. Das hat gut gepasst“, befand Heiser. Für die PaHoRi ist jede Spende ein Segen. „Der komplette Bereich der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit wird ausschließlich durch Spenden getragen“, erklärte Weiß-Szpera. Dieser Noch-„Randbereich“ sei aber immer stärker nachgefragt. „Wir werden hierzu immer öfter angerufen und fahren mittlerweile auch nach Worms“, berichtete die Koordinatorin. Zwar habe jeder Hospizverein sein klar abgestecktes Gebiet für das er zuständig sei, für die PaHoRi bedeutet das eigentlich: Lampertheim, Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim. Doch da die meisten Hospizvereine keine spezielle Beratung und Betreuung für den Bereich Kinder und Jugendliche anbieten, springt die PaHoRi auch in Worms ein. Eva Wiegand