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  • Do., 25. Februar 2016, 20:34 Uhr
    Wünsche gingen in Erfüllung – Selbstverwaltung und ehrenamtliches Engagement

    10 Jahre Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“

    Festredner Bürgermeister Gottfried Störmer betonte, dass die Seniorenbegegnungsstätte in den 10 Jahren ihres Bestehens eine sehr aktive und lebhafte Einrichtung geworden sei. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – 10 Jahre Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ – ein ganz besonderes Jubiläum wurde am Mittwochnachmittag im Rahmen einer Akademischen Feier gewürdigt. Nach dem offiziellen Teil stellten schnelle Helfer die Stühle zusammen und platzierten Stehtische für das gesellige Beisammensein. Ein freundliches Ambiente empfing die Gäste in dem Raum im Erdgeschoss, der zweimal in der Woche Treffpunkt für Lampertheimer Senioren zu Kaffee und Kuchen und anderen Aktivitäten ist. Beim Volksliedersingen erklingen fröhliche und traurige Lieder, eingeladene Referenten halten interessante Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen und kräftig gefeiert wird auch – das Jahr begann in bester Stimmung mit dem Neujahrsempfang, zuletzt waren beim Fasching die Narren los. Die Akademische Feier, zu der die Verantwortlichen der Stadt Lampertheim und der Geschäftsführende Ausschuss (GA) gemeinsam eingeladen hatten, war etwas besinnlicher geprägt. Ein Akustikensemble der Lampertheimer Musikschule unter der Leitung von Joachim Sum, der die jungen Musikerinnen Roisin Gustedt (Querflöte), Johanna Tausch (Geige) und Amy Gergenreder (Blockflöte) zu barocker und klassischer Musik an der Gitarre begleitete, erhielt vom Publikum viel Applaus. Die Feier war ein „Stelldichein“ des „who is who“ in Lampertheim und Kreis Bergstraße, wie Bürgermeister Gottfried Störmer zu Beginn seiner Festrede festhielt. Seine Glückwünsche überbrachte er auch im Namen des Ersten Stadtrats Jens Klingler und Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass. Der Einladung waren mehrere Lokalpolitiker gefolgt, wie der SPD-Stadtverordnete und frühere Erste Stadtrat Fritz Götz, der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Bittner, SPD-Spitzenkandidat Marius Schmidt und CDU-Fraktionsmitglied Dieter Meyer. Damals, vor der Gründung der Seniorenbegegnungsstätte,  sei der Organisationsgrad der Senioren in Lampertheim noch nicht so hoch gewesen wie heute, erklärte Störmer. Ein Glücksfall sei Marianne Lange gewesen, die er zur  „Geburtshelferin“ der der heutigen Seniorenbegegnungsstätte beförderte. Am 14. Januar 2006 öffnete die lang ersehnte  Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ ihre Pforten – ein Gebäude mit Charme aber ohne Luxus, wie Bürgermeister Störmer feststellte: „Eine funktionsgerechte Einrichtung mit barrierefreiem Eingang und Zugang zum Obergeschoss im Herzen der Stadt wurde geschaffen“. Als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung unterstütze und begleite Diplom-Sozialarbeiterin Stephanie Rapp die Arbeit der Seniorenbegegnungsstätte. Störmer beendete seine Festrede mit einem „herzlichen Dank“. Er danke den Menschen, die sich hier einbringen ganz besonders. Eng mit der Seniorenarbeit in Lampertheim und der späteren Gründung der städtischen Seniorenbegegnungsstätte  in der „Alten Schule“ verbunden war und ist Seniorenberaterin der Caritas Marianne Lange. In ihrem Rückblick  vermittelte sie allen, die nicht dabei gewesen sind, einen lebhaften Eindruck von den damaligen Ideen und Bemühungen zur Gründung einer Seniorenbegegnungsstätte. Bis ins Jahr 2001 reichten die Anfänge der Seniorenarbeit zurück, angestoßen auch durch die erste Wahl zum Kreisseniorenbeirat für den Kreis Bergstraße. Nachdem man sich für die „Alte Schule“ entschieden hatte, sei es um die Organisation und Einsatzpläne für die Bewirtung gegangen, ein Mitarbeiterkreis und ein geschäftsführender Ausschuss wurden gegründet. Der zuständige Fachbereich unter der Leitung von Bernd Ranko unterstütze die Einrichtung von Anfang an. Das Miteinander der vielen Helfern sei wichtig, ohne sie würde die Seniorenbegegnungsstätte nicht so dastehen wie heute, resümierte Lange und ist sicher: „Die Arbeit im Ehrenamt lohnt sich auch für die Helfer“. Kreisbeigeordneter Heinz Klee überbrachte in seinem Grußwort auch die Glückwünsche des Landrats. Der heutige Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates Randoald M. Reinhardt lobte in seinem Grußwort die Seniorenbegegnungsstätte: „Sie sind ein Kronjuwel im Kreis Bergstraße – Sie können stolz darauf sein“. Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Seniorenbeirats und im GA aktiv, dankte der Stadt für die Unterstützung, in der Hoffnung, dass diese der Seniorenbegegnungsstätte gewogen bleibe. Hannelore Nowacki

    Viel Applaus erhielt das Ensemble der Musikschule Lampertheim für die musikalische Untermalung der Akademischen Feier. In der ersten Reihe (von vorne): Seniorenberaterin der Caritas Marianne Lange, Erster Stadtrat a. D. Fritz Götz, Bürgermeister Gottfried Störmer, Fachbereichsleiter Bernd Ranko, Erster Stadtrat Jens Klingler und Kreisseniorenratsvorsitzender Randoald M. Reinhardt. Foto: Hannelore Nowacki


     

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