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Mo., 08. Februar 2016, 12:46 Uhr
Teilnehmer haben viel Spaß mit dem neuen Austragungsmodus
15. Bergsträßer Frühjahrsrunde für Luftdruckschützen gestartet
HÜTTENFELD – Bei der in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal ausgetragenen Frühjahrsrunde für Luftdruckschützen haben gleich beim ersten Wettkampf 33 Schützen aus sechs Vereinen teilgenommen. Auf Anregung der Teilnehmer hat Wettkampfleiter Helmut Günther ein neues Reglement erarbeitet, bei dem kein Stein auf dem anderen geblieben ist. So erfolgt die Mannschaftszuordnung nicht mehr auf Vereinsbasis, sondern wird vor Beginn des jeweiligen Wettkampfs jedes Mal neu ausgelost. Damit wird es auch interessierten Einzelschützen anderer Vereine ermöglicht, an der Frühjahrsrunde teilzunehmen. Die Mannschaften heißen jetzt Team blau, grün, rot und schwarz. Zu Beginn befinden sich in der Lostrommel jeweils fünf Kugeln in der entsprechenden Farbe. Damit ist sichergestellt, dass in jedem Fall zunächst die Mannschaften komplett sind. Nachdem diese Kugeln aufgebraucht sind, werden wieder 4 Kugeln, eine von jeder Farbe, in die Lostrommel gegeben, damit die nächsten Schützen den Teams zugelost werden können. Das wird so oft wiederholt, bis jeder eintreffende Schütze einem Team zugeordnet ist.
Geschossen wird je einmal auf jedem Schießstand der vier Vereine, die sich für diese Jahr angemeldet haben. Es sind dies der SV „Hubertus“ Trösel, der SV „Hassia“ Fürth, der SV Rittenweier und die Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld.
Der erste Wettkampf fand bei der Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld statt. Ab 18 Uhr herrschte im Sportpark „Am Hegwald“ geschäftiger Betrieb. Trotz der großen Anzahl an Schützen konnte der Wettkampf vor 23 Uhr beendet werden.
Jeder eintreffende Schütze durfte wie oben beschrieben aus der Lostrommel eine Kugel ziehen und schon konnte der bunte Wettkampf beginnen. Nicht nur die Bandbreite der erzielten Ergebnisse, sondern auch ganz allgemein das Niveau waren beachtlich. So erzielten sieben Teilnehmer mehr als 380 Ringe und zusätzlich fünf mehr als 370 Ringe.
Am Ende hatte das Team schwarz die Nase vorn und konnte mit 1896 Ringen einen Sieg erringen. Daran beteiligt waren in der Wertung zunächst Marion Bauer, die hervorragende 387 Ringe erzielen konnte. Zusammen mit den 382 Ringen von Karina Weber, den 381 Ringen von Kristin Stein und den 377 Ringen von Tanja Marquardt und den 369 Ringen von Reiner Bär als dem einzigen Mann im Team, daher auch nicht „Mannschaft“, setzte sich diese Team deutlich ab. Auch die nicht in der Wertung befindlichen Ergebnisse waren noch beachtlich. So kam Karina Ackermann mit 367 Ringen nicht mehr in die Wertung. Ebenso der beste Pistolenschütze des Abends, Helge Rönnau, mit 366 Ringen. Cornelius Schürer erzielte 350 Ringe und Pistolenschützin Tanja Reich 325 Ringe.
Bei Team blau reichten bereits 352 Ringe, um als Wertungsschütze in der Mannschaft zu stehen. Für diese Schützin erzielte aber auch Yvonne Bär mit 389 Ringen das beste Resultat des Abends. Von Richard Hertel wurden 384 Ringe addiert, von Andreas Bär 375 Ringe, von Frank Strubel 367 Ringe und die mit der Luftpistole geschossenen 352 Ringe von Dieter Spannagel. Die weiteren Schützen, allesamt Pistolenschützen kamen nicht in die Wertung Das waren Arno Schäfer mit 334 Ringen, Andreas Hermann mit 330 Ringen und Joachim Kitik mit 291 Ringen. Mit 1867 Ringen als Mannschaftsergebnis wurde Team blau zweiter.
Im Team grün erzielte Katharina Wallisch mit 386 Ringen das höchste Ergebnis vor Anna Beck mit 378 Ringen, die damit Papa Hans-Dieter und seinen 375 Ringe übertrumpfte. Schließlich schoben sich mit Walter Müller, der 359 Ringe erzielt hatte und dem Luftpistolenschützen Helmut Günther, er brachte 354 Ringe zur Auswertung, noch zwei Senioren in die Mannschaftswertung, die damit 1852 Ringe geschossen hatte. Christian Schulz mit 348 Ringen, Sascha Hahl mit 341 Ringen und Helmut Hartmann mit 337 Ringen komplettierten das Team.
Knapp dahinter folgte das Team rot, das 1854 Ringe hatte. Florian Hertel führte das Team mit seinen 383 Ringen an und auch die anderen Wertungsergebnisse waren durchaus gut. Immerhin musste man in dieser Mannschaft mindestens 360 Ringe treffen, um gewertet zu werden. Das taten dann auch Sandra Walter mit 377 Ringen, Heike Marquardt-Becker mit 363 Ringen, Heike Manns mit 361 Ringen und Armin Becker mit 360 Ringen. Die Pistolenschützen Michael Manns mit 333 Ringen, Ricarda Thomas mit 312 Ringen und Hans-Martin Schneider mit 290 Ringen konnten nicht in den Wettkampf eingreifen.
Für die Schützen aus dem Kreis Bergstraße war dieser Wettkampf eine gute Generalprobe zur Vorbereitung auf die ab dem kommenden Wochenende stattfindenden Gaumeisterschaften.
Der nächste Wettkampftag ist am Freitag, 26. Februar. Ausgetragen wird er auf dem Schießstand in Fürth. ehr