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  • Di., 24. März 2015, 10:21 Uhr
    11. Männerballett Ried Contest des BFC – da kochte der Saal und bebte die Bühne

    22 starke Tanzteams stellten sich dem Urteil der Jury

    „Von der Quelle bis zur Mündung“ spielte das erstplatzierte Radlerballett vom Radfahrer-Verein Bobenheim-Roxheim mit dem Wasser. Foto: Hannelore Nowacki


    BOBSTADT – Warum ist es am Rhein so schön? Eine überzeugende Antwort präsentierte das Radlerballett vom Radfahrer-Verein Bobenheim-Roxheim mit ihrer fantasievoll gestalteten Vorführung, die den verheißungsvollen Titel „Von der Quelle bis zur Mündung" trug. Dabei hatten die prächtig gewandeten Wassermänner natürlich auch die schöne Fischerin vom Bodensee im Sinn. Wilde Wasser wogten über die Bühne und Vater Rhein hielt es nicht lange auf seinem Thron. Beim 11. Männerballett Ried Contest des Bürstädter Fastnachtclubs (BFC), der am Samstag die ausverkaufte Bobstädter Sporthalle zum Kochen brachte, kam das Radlerballett nach dem Urteil der Jury in der Gesamtwertung auf den 1. Platz. Der freundliche Wettbewerb mit 22 Tanzteams versetzte das gemischte Publikum über vier Stunden in begeisterte Hochstimmung. Nicht nur Frauen wollten sehen, was die Männerballetts zu bieten haben – der Spaß an dieser Veranstaltung ist geschlechterübergreifend und ein hochpotente Angelegenheit wie der Auftritt des „Balletts mit Penis (BmP)“ vom TSG und TV Münster unter dem Titel bewies. Die Jury zeichnete diese  „Zirkus-Akrobaten“ für beste Akrobatik und Geschicklichkeit aus. Beste Synchronarbeit und technische Tanzleistung attestierte die Jury den knackigen Dauemer Buwe vom KC Dauernheim mit ihrer „Moustache Party“. Mit einem Durchschnittskörpergewicht von nur 72,6 Kilogramm setzten diese sehenswerten Herren den Kontrapunkt zu den schwergewichtigen Jennys Sklaven vom TGM SV Jügesheim, die mit der „Jenny Sklaven Picture Show“ und dem höchsten Durchschnittsgewicht von genau 103,8 Kilogramm antraten. „Die Bachstelzedänzer“ vom TV Colgenstein/Heidesheim, mit durchschnittlich 53,7 Jahren die älteste Gruppe im Wettbewerb, hatte sich für ihre Geschichte „Dschungelbuch versus Aristocats“ in tanzbegabte Elefanten und Katzen verwandelt. In den Pausen zwischen den vier Tanzrunden heizte DJ Smasch dem vergnügungswilligen Publikum mit Stimmungsliedern heftig ein, so wie sie auch bei der Fastnacht wirken.

    Die Dauemer Buwe vom KC Dauernheim zeigten bei ihrer unterhaltsamen „Moustache Party“ viel tänzerisches Können und ein wenig Haut. Foto: Hannelore Nowacki


    Die wenigsten Wettbewerbsteilnehmer kommen aus dem Ried. Mittlerweile hat der BFC Anhänger aus vielen Regionen Deutschlands. Viele Helfer und Sponsoren unterstützten das Ereignis. BFC-Präsidentin Gabriele Hofer dankte in ihrer Begrüßungsrede auch der diesjährigen Jury für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Da die Veranstaltung kein verbissener Wettbewerb werden solle, wie die Präsidentin betonte, gehen die Jurymitglieder ihre Aufgabe mit viel Spaß, aber auch mit Verstand an. Bewertet wurden unter anderem die beste Choreografie und Idee, der beste Party- und Showeffekt, die beste Kostümierung und Equipment sowie die lustigste Präsentation. Nur wenige Wochen nach Aschermittwoch durfte die Freude am ausgelassenen Lebensgefühl wieder Rekorde brechen. Hannelore Nowacki

    Information

    Die sachkundigen Jurymitglieder waren Richard Tremmel, Heike Hildenbrandt, Petra Grötzel, Tina Creuz, Teresa Ohl, Jürgen und Marita Manske, Klaus Peter Keinz, Conny Koroscha und Carolyn Zimmermann.

     

     

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