Besuch der Versöhnungsmesse und Projekt Alfred-Delp-Schule in Kreisau
25 Jahre Deutsch-Polnische Versöhnung
Das Jubiläum der Versöhnung zwischen Deutschland und Polen stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Bürgermeister Gottfried Störmer und Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass in der Partnergemeinde Swidnica. Foto: oh
LAMPERTHEIM - In der vergangenen Woche folgte die Stadt Lampertheim einer Einladung der Partnergemeinde Swidnica sowie der Stiftung Kreisau und nahm mit einer dreiköpfigen Delegation am 25-jährigen Jubiläum der Kreisauer Versöhnungsmesse teil.
Im Rahmen dieses Jubiläums wurde auch ein Jugendprojekt mit dem Thema „25 Jahre deutsch-polnische Versöhnung - Die Bedeutung für Europa und ein Vorbild für die Welt.“ durchgeführt. Die Lampertheimer Alfred-Delp-Schule nahm mit über 20 Schülern und zwei Lehrkräften an diesem Projekt in Kreisau teil. Die Finanzierung dieses Begegnungsprojektes erfolgte über das Auswärtige Amt von Polen.
Die Lampertheimer Delegation bestehend aus Bürgermeister Gottfried Störmer, Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass und dem städtischen Bediensteten Dirk Eichenauer konnte an der Versöhnungsmesse, die der Erzbischof Alfons Nossol abhielt, teilnehmen. Erzbischof Alfons Nossol war bereits in die Versöhnungsmesse vor 1989 mit Helmut Kohl und Tadeusz Mazowiecki involviert. Im Anschluss an den Ökumenischen Gottesdienst wurde die neue Ausstellung mit dem Titel „Mut und Versöhnung“ im Außenbereich der Begegnungsstätte Kreisau vorgestellt.
Im weiteren Programm wurden verschiedenen Gesprächsforen mit den Themen: 25 Jahre Deusch-Polnische Versöhnung; Schlüsselmoment für Europa und Beispiel für die Welt; Ist die Versöhnung für Europa und die Welt immer noch notwendig; Versöhnung als globale Aufgabe sowie der Deutsch-Polnische Weg zur Versöhnung durchgeführt.
Am Abend fand noch ein Kamingespräch mit dem Erzbischof Alfons Nossol statt, an dem auch die Jugendlichen aus Lampertheim teilgenommen haben. Nachdem man von der Gemarkung der Gemeinde Swidnica noch einige neue Eindrücke erhalten durfte, wurde auch schon wieder die Heimreise angetreten.
Sehr anregend und konstruktiv waren auch die Gespräche mit der Stiftungsmitarbeiterin Aleksandra Królak-Wąsowicz, mit der im kommenden Jahr schon der nächste deutsch-polnische Austausch geplant werden soll. zg