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Mi., 10. Juli 2019, 12:15 Uhr
WSV Lampertheim bei der Süddeutschen Meisterschaft erfolgreich
26 Gold-, 18 Silber- und 18 Bronzemedaillen
Im K2 der Herren über 200 Meter sicherten sich Jan Brechenser und Börn Barthel den ersten sowie Marco Brechenser und Jona Schulz den zweiten Podestplatz. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Mit 56 Sportlern und 63 Booten fuhr der Wassersportverein Lampertheim zur Süddeutschen Kanurennsport-Meisterschaft nach Mannheim. Man war damit nicht nur das größte Team der Meisterschaft, sondern wurde auch eine der erfolgreichsten Mannschaften. Mit 26 Goldmedaillen, 18 mal Silber und 18 mal Bronze hat das Team einen neuen Vereinsrekord bei Süddeutschen Meisterschaften aufgestellt. Gleichzeitig ging es Mannheim um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, dieses Ziel erreichten 21 Sportler des Wassersportvereins.
Gleich im ersten Rennen um einen Meistertitel gab es eine Überraschung: Mit Jan und Marco Brechenser, Björn Barthel und Aljoscha Dietrich ging ein reines Sprintteam an den Start im Vierer über 1.000 Meter der Leistungsklasse, der Sieg war eine der Überraschungen der Meisterschaft. Nur eine Stunde späterging das gleiche Team über 500 Meter an den Start und wieder ging der Sieg nach Lampertheim, diesmal mit fast zwei Bootslängen Vorsprung. In den Zweier und Einern besetzte der WSV nur die 200- und 500-Meter.Strecke – aber das mit großem Erfolg. Den 200 und 500 Meter Zweier gewannen die Lampertheimer Jan Brechenser und Börn Barthel, dabei gab es im Kajakzweier über 200 Meter sogar einen Doppelsieg, Silber errang Marco Brechenser mit Jona Schulz. Den Abschluss bildete dann der Einer über 200 Meter und auch hier gab es einen Doppelsieg für das Lampertheimer Team. Gold ging an Björn Barthel und Silber an Jona Schulz.
Zur Goldmarie wurde die weibliche Jugendfahrerin Franka Thierfelder. Sie gewann die Einerrennen über 500, 1.000 und 5.000 Meter – und das, obwohl sie im Vorfeld des Wettkampf gesagt hat sie fühlt sich nicht so gut. Überraschend in dieser Klasse waren auch die Siege im K2 und K4 über die 500-Meter-Strecke. Mit ihrer Lampertheimer Partnerin Klara von Allwörden gewann Franka Thierfelder den Zweier und beide saßen im Boot der Renngemeinschaft Hessen, die den Vierer gewann.
Nicht ganz optimal lief die Vorbereitung der männlichen Jugend, sie wurden durch Krankheit immer wieder zurück geworfen. Aber auf der Meisterschaft lief in den Mannschaftsbooten alles optimal: Sieg gleich im ersten Rennen, dem K4 mit Janek Soballa, Heiko Gräf, Lucas Graef und Janne Ole Wermter.
Die Überraschung in der männlichen Jugend waren Philipp Reiber und Janne Ole Wermter. Als Notlösung im Zweierkajak zusammengesetzt lief das Boot von Wettkampf zu Wettkampf besser. In Mannheim krönten die beiden die Saison mit dem Meistertitel auf der 500- und 1.000-Meter-Strecke. Auch unerwartete Leistungen vollbrachten die männliche Schüler A. Im Einer reichte es ganz knapp für Jonathan Hintz nicht für die Medaille, er wurde Vierter und auch mit dem sechsten Patz von Mattheo Herrmann hat niemand gerechnet. In den Mannschaftsbooten war aber die medaillenlose Zeit vorbei, im Zweier gab es Bronze für Jonathan Hintz und Tim Walter. Der Vierer mit Jonathan Hintz, Tim Walter, Mattheo Herrmann und David von Allwörden war etwas das Sorgenkind der Trainer, im Training lief es nicht gut und auch in den Wettkämpfen nicht. Mehrmals wurde das Boot verändert und dann lief es im Training auf einmal und man war gespannt, wie sich die Jungs bei der Süddeutschen Meisterschaft präsentieren. Über 500 Meter fuhren sie mit Abstand ihr bestes Saisonrennen und erkämpften sich Silber. Die Krönung schafften sie dann auf der Langstrecke mit einem überlegenen Sieg.
Bei den weiblichen Schülern A ging es darum, die Finals zu erreichen und sich für die Deutsche Meisterschaften zu qualifizieren- Alexa Vogt, Anna Hofmann, Marlene Görling und Emilia Paterna, die alle erst in diese Klasse aufgestiegen sind, schafften das in allen Bootsklassen. Auch bei den Mädels gab es auf der Langstrecke das beste Ergebnis, sie erkämpften sich Silber.Auch in den Nachwuchsklassen Schüler B und C war der Wassersport sehr erfolgreich. zg