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  • Fr., 05. Oktober 2018, 10:23 Uhr
    Oldtimer-Ausstellung am 13. und 14. Oktober / Ausstellung mit Fotos und selten gezeigten Exponaten

    „40 Jahre Heimatmuseum“ – ein Glücksfall für Lampertheim

    Das Lampertheimer Heimatmuseum feiert 40. Geburtstag – auch die zahlreichen Veranstaltungen freuen sich Heiner Weppelmann, 2. Vorsitzender des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins, Stefan Weis, 1. Vorsitzender der Freunde Historischer Fahrzeuge, die 1. Vorsitzende des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins Margit Karb sowie Sascha Hartnagel, 2. Vorsitzender der Freunde Historischer Fahrzeuge (v.l.). Foto: Franziska Hartmann


    LAMPERTHEIM  – Am 21. Oktober 2018 feiert das Lampertheimer Heimatmuseum 40-jähriges bestehen. An genau diesem Tag im Jahr 1978 öffneten sich die Türen des Hauses „Römerstraße 21“ zum ersten Mal als Museumstüren, um allen Interessierten die Heimatkunde näher zu bringen.

    Schon damals waren, nebst städtischer Prominenz, die Presse, der Rundfunk und sogar das Fernsehen mit dabei, als der damalige Heimatpfleger und Stadtarchivar Heinrich Karb zur Eröffnung des Museums einlud. Das ehemalige Bauernhaus aus dem Jahr 1737, das in der Mitte des alten Ortskerns, der Römerstraße, liegt, war drei Jahre lang aufwendig renoviert worden, um künftig den Lampertheimern als Heimatmuseum dienen zu können. Es ist eines der schönsten und ältesten Fachwerkhäuser mit Stallungen und Scheune, sowie dem letzten erhaltenen Backhaus samt Backofen in Lampertheim. Bereits in den 1920er Jahren wurde nach einem geeigneten Gebäude für ein heimatkundliches Museum gesucht. Allerdings verfügte die Gemeinde nicht über die nötigen Mittel, um bei den infrage kommenden Fachwerkhäusern mehr zu tun, als die Fachwerke freizulegen. Die Häuser wurden überwiegend an Minderbemittelte vermietet, was keine kostendeckenden Mieten einbrachte und dazu führte, dass die meisten dieser Häuser verschwanden. Als dann endlich das Haus in der Römerstraße 21 gefunden und schließlich auch zum Heimatmuseum umgebaut war, sagte der damalige Bürgermeister und eifrige Förderer des Lampertheimer Heimatmuseums Hans Pfeiffer: „Wir können uns kaum vorstellen, wie sich Leute wie Rektor Carl Lepper, Lehrer Heinrich Diehl und Lehrer Zimmermann über diesen Tag gefreut hätten.“

    Nun blickt man zurück auf vier Jahrzehnte Heimatmuseum und feiert dies mit einer Reihe Veranstaltungen über das gesamte Jubiläumsjahr hinweg. Geplant sind vor allem eine Oldtimer-Ausstellung im Hof des Heimatmuseums und drumherum am 13. und 14. Oktober von 10 bis 18 Uhr —  in Zusammenarbeit mit den „Freunden Historischer Fahrzeuge Lampertheim“. Zu sehen sein werden einige interessante Oldtimer und insbesondere das älteste Motorrad Lampertheims, eine BMW R23 aus dem Baujahr 1939. „Es sind alles liebgewachsene Schätze“, so Stefan Weis, 1. Vorsitzender des Clubs „Freunde Historischer Fahrzeuge Lampertheim“. Auch ein Stand mit Modellautos ist geplant und für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. So können sich die Besucher auf Kaffee und Kuchen sowie auf Leckeres vom Grill freuen. „Es ist für jeden etwas dabei“, freut sich Margit Karb, 1. Vorsitzende des Heimat-, Kultur-, und Museumsvereins.

    Des weiteren plant der Heimat-, Kultur-, und Museumsverein im Zuge des Jubiläums eine Ausstellung mit dem Titel „40 Jahre Heimatmuseum“. Diese beinhaltet insbesondere eine Fotoausstellung sowie besondere Exponate, die sich in den letzten 40 Jahren angesammelt haben, die aber leider nicht immer gezeigt werden können – darunter unter anderem ein Brautkleid sowie ein Hochzeitsanzug von vor über 100 Jahren. Damals wurde traditionell noch in schwarz geheiratet; einzig der Schleier war weiß, erklärte Margit Karb. Ausstellungseröffnung ist am 21. Oktober um 10 Uhr. Geöffnet sein wird die Ausstellung dann jeweils von 10 bis 18 Uhr an folgenden Daten: Am 21. Oktober, am 4. November sowie am 18. November.

    „Unser Ziel ist es, heimatliche Sachen weiterzutragen“, so Margit Karb.  Auch Rolf Hecher von der Stadt Lampertheim betonte die Wichtigkeit des Vereins und des Heimatmuseums und freut sich über das Engagement und die gute Zusammenarbeit, die in Zukunft auch noch weiter ausgebaut werden soll. „Der Verein ist ein Glücksfall für Lampertheim“, so Hecher. Weitere Veranstaltungen zum Jubiläum sind in Planung. Franziska Hartmann

     

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