17. Bücherflohmarkt des Fördervereins der Martin-Luther-Gemeinde
5.000 Bücher warteten auf neue Leser
Der Bücherflohmarkt des Fördervereins der Martin-Luther-Gemeinde ist bereits über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Bereits zur Öffnung um 15. Uhr war der Saal am Samstag brechend voll. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Für Bücherwürmer und Leseratten aus Lampertheim und Umgebung öffneten sich am Wochenende wieder einmal die Pforten zu einem wahren Schlaraffenland. Der Förderverein der Martin-Luther-Gemeinde lud zum 17. Bücherflohmarkt in das Gemeindezentrum ein. Zwei Mal im Jahr sammeln die Verantwortlichen im Vorfeld gebrauchte Bücher aller Art ein und bieten diese dann zu günstigen Preisen wieder feil. Bereits seit Montag wurden Bücherspenden entgegen genommen. Insgesamt sollen es wieder etwa 5.000 Stück gewesen sein. Was übrig bleibt, werde in den Keller gebracht und so gebe es auch immer wieder Nachschub, sollte sich mal ein Tisch langsam leeren. Mittlerweile seien es aber längst nicht nur Lampertheimer, die zum einen Bücher spenden, oder am Flohmarkt wieder einkaufen, so Helmut Schollmeier, der 1. Vorsitzende des Fördervereins. „Wir haben auch Publikum aus der näheren Umgebung und Mannheim.“ Bereits zur Öffnung um 15 Uhr sei der Saal brechend voll gewesen, so Schollmeier weiter. Dabei seien die Bücher nicht der einzige Verkaufsschlager: Auch die üppige Kuchentheke findet jedes Mal wieder dankbare Käufer.
Als besonders einladend für ganz Ungeduldige hat sich auch die Bühne des Saals herausgestellt, die zum Bücherflohmarkt jedes Mal in eine gemütliche Leseecke verwandelt wird. Hier kann man seine neu erworbenen Stücke, egal, ob Bücher, oder Kuchen gleich genießen.
Der Erlös der Bücherflohmärkte kommt jedes Mal dem Förderveerein und somit der Martin-Luther-Gemeinde zugute. „Die Heizungsanlagen im Gemeindezentrum stehen als nächstes auf dem Plan.“ so der 1. Vorsitzende. Manuel Ding
Auch Papa Dennis Schollmeier nutzte das Angebot und vor Allem die schöne Atmosphäre in der Leseecke, um seinen Kindern Robin und Linda. Foto: Manuel Ding