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  • Di., 15. April 2014, 12:29 Uhr
    Rotary Club spendete Erlös aus der 10. Benefizaktion „Race and Help”

    6.000 Euro für Forschung und Behindertenhilfe

    Große Freude bei der Spendenübergabe: Rotary-Präsident Edgar Exle (von links), Professor Wolf-Karsten Hofmann von der Universitätsklinik Mannheim, Michael Joannidis von der Behindertenhilfe Bergstraße und Paul Blüm, der die Benefiz-Aktion „Race and Help“ mit organisiert hatte. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Bei der Benefiz-Aktion des Rotary Clubs Lampertheim „Race and Help“ trifft der gute Zweck auf echtes Rennvergnügen - völlig gefahrlos für die Fahrer, die nicht selbst am Steuer sitzen, sondern die kleinen Rennwagen mit der Fernbedienung über die Piste jagen. Der Erlös aus der 10. Benefiz-Aktion, die kürzlich im Gemeindesaal der Lukasgemeinde in der Römerstraße stattfand, kam auf die beachtliche Summe von 6.000 Euro, die der Rotary Club nun zu gleichen Teilen für Forschungszwecke und an die Behindertenhilfe Bergstraße spendete, so wie es die Rotarier bereits vor der Benefizaktion geplant und bekannt gegeben hatten. Rotary-Clubpräsident Edgar Exle sieht in der Forschung zur Früherkennung von leukämieähnlichen Erkrankungen ein langfristiges Projekt, das der Rotary Club mit einer Spende von 3.000 Euro unterstützt. Zur Spendenübergabe war Professor Wolf-Karsten Hofmann nach Lampertheim gekommen, der an der III. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums in Mannheim auf den Gebieten Onkologie und Hämatologie tätig ist. Unter der Leitung von Professor A. Reiter besteht dort eine Forschungsgruppe. Ein entscheidender Fortschritt zur Eindämmung der bisher als unheilbar geltenden Blutkrankheit mit der Bezeichnung „myeloproliferative Neoplasien“ gelang vor zwei Jahren. „Da diese Krankheit jeden treffen kann, wollen wir die Forschung, die in unserem unmittelbaren Umfeld erfolgt, unterstützen“, erklärte Rotary-Präsident Exle. Für die  Behindertenhilfe Bergstraße nahm Michael Joannidis die 3.000-Euro-Spende an. „Es ist überwältigend“, sagte er, „ich kann nur danke sagen, das Geld können wir gut gebrauchen“. In Lorsch befinde sich eine Werkstatt für junge autistische Menschen im Aufbau. Eine kleine Gruppe mit zwei Jugendlichen besteht schon, die wegen ihrer besonderen Ausprägung des Autismus eine in akustischer und optischer Hinsicht reizarme Umgebung brauchen, auch Hektik muss vermieden werden. Ein fester Tagesrhythmus und kleine Gruppen mit einer festen Betreuungsperson für jeden einzelnen sollen die autistischen jungen Leute fit machen für die ganz normale Arbeitswelt. In den Werkstätten werde für die Industrie produziert, Arbeiten am Computer gehören zum alltäglichen Arbeitsprozess dazu, erklärte Joannidis, der bei der Behindertenhilfe als Betriebsrat tätig ist. Das Spendengeld werde für die Ausstattung eines Ruheraums verwendet. Für die Personalkosten beispielsweise komme der Landeswohlfahrtsverband auf. Hannelore Nowacki

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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