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  • Di., 04. März 2014, 10:45 Uhr
    Große Prunksitzung des CGT zum Jubiläum / Ein Feuerwerk der Unterhaltung

    66 Jahre – da tanzte der Bär und steppte das Reh

    66 Jahre CGT – das Carnevalsgremium im Turnverein heizte in der Prunksitzung die Stimmung hochtourig an. Atemlos bis zum Finale mit letzter großer Bühnenshow – Sitzungspräsident Dr. Lutz Strubel bei letzter Amtshandlung. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Vorhang auf. Der Funke zündete und die Zahl 66 flammte vielfarbig auf. Das Feuerwerk der Unterhaltung begann effektvoll und nahm das Publikum in der Jahnhalle mit auf eine rasante Reise über die legendäre Route 66 und zu unzähligen Höhepunkten und Gipfeln des Karnevalvergnügens. „Hier tanzt der Bär, hier steppt das Reh – Fastnacht pur beim CGT, seit 66 Jahr‘ Helau – jedes Jahr ʼne Narrenschau!“ war das Motto der großen Prunksitzung des Carneval-Gremiums im Turnverein (CGT) am Samstagabend. Und tatsächlich, Bär und Reh schauten dem Elferrat verschmitzt über die Schulter und zwinkerten dem Publikum fröhlich zu. Über 100  Mitwirkende auf der Bühne und 500 närrische Zuschauer im Saal gaben ihr Bestes. „Lambader Nächte sind lang“, sang Matthias Braun im Finale. Wer bisher glaubte, das passiere nur in Kreuzberg, hat etwas verpasst. Doch in Lampertheim sind die Nächte auch höchst unterhaltsam, wie das CGT-Team unter der Regie von Jockel Röhrig und Sabine Gärtner bewies. Und am Ende ist beim CGT noch nicht Schluss, beim Finale wurde noch einmal kräftig Feuer entfacht und die Stimmung angeheizt. Fünf schöne Stunden waren nun vergangen. Wer unbedingt nach Hause wollte, konnte den kostenlosen Bustransfer schon um ein Uhr dreißig nutzen oder aber mit dem CGT-Charterbus gegen drei Uhr fahren. An der Bar ging die Feier weiter und die Band „Schuckeria“ drehte musikalisch an der Stimmungsschraube. Nach der fulminanten Eröffnung mit Fliegerlied und Lasso werfenden Cowboys zog der Elferrat mit den Funken ein und Sitzungspräsident Dr. Lutz Strubel bereitete das Publikum in kurzer Begrüßung auf das kommende Erlebnis in diesem „besonderen Jahr“ vor. Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass, Erster Stadtrat Jens Klingler und Vertreter der Lampertheimer Parteien waren unter den  Zuschauern wie auch Stadtprinzessin Sally I. mit Gefolge vom 1. Carneval-Club Rot-Weiß Lampertheim. Protokoller Steffen Götz spießte den Limburger Skandal mit „van Elster“ auf, um dann auf Heiterkeit umzuschwenken.

    Die Tanzformation „Reloaded“, auch die neue Spargelkönigin tanzt mit, begeisterte mit meisterhafter Vorführung. Foto: Hannelore Nowacki


    Peter Hensel und Peter Medert wollen als Gesangs-Duo von der Bühne Abschied nehmen, ein Abschied, der nach so mitreißender Darbietung eigentlich unfassbar ist (Hensel als schöne Blondine und Medert in der Rolle von Dieter Thomas Kuhn). Eine Premiere in der Bütte feierte Claudia Schäfer zusammen mit ihrem begeisterten Publikum. Als elegante, neureiche Schwiegermutter reimte sie ihre Erzählungen höchst amüsant und ideenreich und stellte fest: „Alles in Butter, der beste Job ist Schwiegermutter“.  Zum Lachen auch Andreas Kirsch in der Bütte als „De Kärsch vun de Römerstroaß“, der jedoch ein Problem hatte: „Dass es unter uns bleibt, ich wohn seit August in der Bärrstädter Stroaß“.

    Einen Volltreffer landeten wieder „Die Geissens“ aus dem Fernsehen, denen Philipp Seelinger und Ann-Katrin Götz mit fastnachtlichem Humor beikamen. Nach der Pause machte der Elferrat auf Big Band, ein sehenswertes Playback-Spektakel. Ein Erlebnis auch die fünf Tanzformationen, denen das Publikum Zugaben entlockte, dafür aber Raketen in den Hallenhimmel schoss. Die Funken sprühten vor Temperament beim Narrhallamarsch. Auf den Highway to Hell führte die mitreißend tanzende Gruppe „Celebration“ und die hübschen Eisbären von der „Happy Dance Company“ aus Hofheim begeisterten das Publikum mit ihrer wunderbaren Choreografie. Ebenso entzückte „Reloaded“ und auch der Drölferrat bot zu einem schwungvollen Medley Tanzunterhaltung.

    Ein Feuerwerk der Unterhaltung ging nach fünf Stunden zu Ende. Raketen starteten, Konfetti-Bomben platzten und am Schluss folgten Luftballons, die in den Hallenhimmel flogen. Foto: Hannelore Nowacki


    Nicht nur Publikumsraketen starteten, auch mehrere Konfetti-Bomben platzten effektvoll. Als Zirkusgruppe waren die CGT-Jungkarnevalisten auf der Route 66 unterwegs und die Bänkelsänger rockten die Fastnacht. Kristina Ohl als Madonna, Tatjana Kohl mit Helene Fischers „Atemlos“ und Madzid Hambrialovic krönten die Jubiläums-Prunksitzung mit ihrem Gesang. Bär und Reh schauten zufrieden aus dem Bühnenbild zu. Hannelore Nowacki

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