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  • So., 06. November 2016, 13:57 Uhr
    Video-Foto-Gruppe lädt am 19. November zu Ausflüge in die Natur und in Urlaubsregionen ein

    7. Lampertheimer Filmtag in der „Alten Schule“ mit vielen Höhepunkten

    Die Mitglieder der Video-Foto-Gruppe freuen sich am 7. Lampertheimer Filmtag auf zahlreiche interessierte Besucher. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Zum mittlerweile siebten Mal lädt die Video-Foto-Gruppe Lampertheim am Samstag, 19. November, ab 14 Uhr zum Lampertheimer Filmtag in die „Alte Schule“ ein. Insgesamt stehen bis 18 Uhr sechs Vorführungen auf dem Programm – fünf Filme sowie ein Diavortrag. Dabei ist immer für genügend Pausen gesorgt, zur Halbzeit gibt es zudem Snacks und Getränke zu günstigen Preisen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

    Nach der Begrüßung durch Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass entführt Alois Klüber in einem 13-minütigen Film zum „Bahnerlebnisweg Bergün“. Es geht nach Bergün in der Schweiz und von dort mit der Rhätischen Bahn nach Preda am Albulapass. Dort beginnt ein acht Kilometer langer Bahnerlebnisweg, der vorbei an imposanten Viadukten und schönen Landschaften führt und dabei beeindruckende Blicke freigibt.

    Im Anschluss zeigt Richard Dufner in einer 20-minütigen Diashow Impressionen aus dem Altmühltal. Neben einer Rundfahrt auf dem Brombachsee und der anschließenden Besichtigung des mittelalterlichen Karlsgraben, des Umweltmuseums in Sollnhofen sowie der Abteikirche des Klosters Weltenburg werden auch Eindrücke der Befreiungshalle auf dem Michelsberg bei Kehlheim sowie dem Kristall-Museum in Riedenburg vermittelt.

    Das „grüne Kuba“ mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt steht im Zentrum des Filmbeitrages von Walter Diehlmann. Eine 35-minütige Rundreise wartet auf die Zuschauer – mit dem Besuch von Wasserfällen in einmaliger Natur, wo Fauna und Flora in wilder Umgebung gedeihen. In Havanna sehen die Gäste Kolonialbauten und Oldtimer. Chienfuegos sowie das ehemalige Zentrum des Tabakanbaus, Trinidat, stehen ebenso auf dem Programm.

    Nach der Pause nimmt Herbert Kerkhoff die Zuschauer mit zum „Frühsommer am Atlantik“. Die MS Hamburg startet zu einer Frühlingsreise ab Lissabon nach El Ferrol in Spanien. Nächster Stop der 19-minütigen Fahrt ist die Kanalinsel Guernsey, wo alte Herrschaftshäuser mit traumhaften Gärten begeistern. Nach Honfluer in Frankreich sind es an der engsten Stelle nur 14 Kilometer, Von hier geht es mit dem Bus nach Paris und zu Notre Dame. Über Ostende in Belgien geht es nach Brügge, der Hauptstadt von Flandern. Endstation ist der zweitgrößte europäische Hafen und die weltoffene Handelsstadt Hamburg.

    Der „Naturpark Dümmer“ ist Ziel von Werner Mai. Das in der Dümmerniederung gelegene Ochsenmoor ist Teil eines weitläufigen Naturschutzgebietes, etwa 60 Kilometer von Bremen gelegen. Seine moorigen Nasswiesen sind Heimat einer vielfältigen Vogelwelt wie dem Kiebitz, dem Wiesenpieper und dem Brachvogel, die neben den typischen Pflanzen wie der seltenen Wasserfeder im Zentrum des 15-minütigen Filmes stehen.

    Zum Abschluss zeigt Dieter Uhlmann den Film „Kuckuksbähnel und rollende Weinprobe mit Heizer Peter“. In 25 Minuten gehen die Zuschauer auf eine besondere Reise, von Neustadt über Lambrecht ins Elmsteiner Tal. Dabei wird dem Lokführer und Heizer Peter bei der Arbeit zugeschaut. Die Fahrt wird begleitet von der Pfälzer Weinkönigin und ihren Prinzessinnen, unterbrochen von Weinproben in Breitesten und Elmstein.

    Alle Videos sind von den Produzenten in Eigenregie geplant, gefilmt, vertont und geschnitten. Die Filme werden immer mit viel Herzblut gedreht — vorwiegend handelt es sich dabei um Urlaubserinnerungen oder Naturfilme. Die Kamera ist dabei wichtig, aber die entscheidende Rolle spielt der Mensch. Und so ist jeder Film ein Unikat.

    Angefangen hat alles vor acht Jahren, wie Herbert Kerkhoff bei der Vorstellung des Programms berichtete. Vor sieben Jahren fand dann der erste Filmtag statt – anfangs mit zehn Besuchern, doch mittlerweile ist der Raum immer gut gefüllt. 25 regelmäßige Besucher hat das wöchentliche Treffen, welches dienstags vormittags in den Räumen der Alten Schule stattfindet, wobei mehr als ein Drittel der Teilnehmer nicht aus Lampertheim, sondern sogar aus Heppenheim, Viernheim oder Brühl und Oftersheim stammt. Neben einer Vorführung eines Filmes, der sich der konstruktiven Kritik der anderen Gruppenmitglieder stellt, steht auch immer ein Workshop zur technischen Weiterbildung auf dem Programm. Fahrten zum ZDF oder SWR sowie gemeinsame Aktivitäten runden das Programm der agilen Gruppe ab.

    Die Video-Foto-Gruppe führt ihre Filme auch außerhalb der Lampertheimer Filmtage regelmäßig vor, insbesondere bei sozialen Einrichtungen und Kirchen, aber auch viermal pro Jahr für die Senioren in der Alten Schule.

    Wer sich für Video- oder Fotografie interessiert, ist gerne bei den wöchentlichen Treffen willkommen – Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Benjamin Kloos

     

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