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  • Do., 19. August 2021, 15:48 Uhr
    Wettbewerb zur Weiterentwicklung der Metropolregion: Lampertheim erhält Auszeichnung und Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro

    „Ab in die LAndschaft – Lampertheimer Landschaften entdecken und erleben“

    Die Stadt Lampertheim hat sich am des Verbands Region Rhein Neckar mit einem Landschaftsprojekt beteiligt und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Von links: Carmen Daramus vom Stadtmarketing, Bürgermeister Gottfried Störmer, Alexander Ochmann vom FB 60-4 Umwelt und Dr. Claus Peinemann vom Verband Region Rhein Neckar. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Mit dem Projekt „Ab in die LAndschaft – Lampertheimer Landschaften entdecken und erleben“ hat sich die Spargelstadt eine Auszeichnung inklusive einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verdient. Bei dem 6. Wettbewerb „Landwirtschaft in Bewegung“, waren alle Kommunen in der Metropolregion aufgerufen, Landschafts- und Grünprojekte mit regionalem Mehrwert einzureichen, die dazu beitragen, die zehn großen Landschaftsräume, die „Prächtigen 10“ genannt, weiter aufzuwerten. Unter 20 Bewerbungen wählte eine zehnköpfige Jury Lampertheim schließlich als einen von vier Gewinnern aus, die sich über eine Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen dürfen. Drei weitere Preisträger wurden mit jeweils 10.000 Euro bedacht. Wertscheck und Plakette überreichte Dr. Claus Peinemann, Regionalreferent des Verbands Region Rhein-Neckar, am vergangenen Donnerstag an Bürgermeister Gottfried Störmer und die beiden städtischen Mitarbeiter Carmen Daramus und Alexander Ochmann, die an dem Projekt mitarbeiten. „Ich freue mich, dass sich die Kommunen aktiv in die regionale Entwicklung einbringen“, betonte Peinemann, der darauf hinwies, dass zu den drei Regionen 15 Stadt- und Landkreise mit insgesamt 290 Kommunen gehören. Das Projekt in Lampertheim sieht der Verband Region Rhein-Neckar als einen Baustein der angestrebten und nachhaltigen Kulturlandschaftsentwicklung in der Region. Konkret geht es bei dem Projekt um die Einrichtung eine Rundstrecke mit 14 Stationen, die die Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale Lampertheims sichtbar und erlebbar machen sollen. „Das hat Lampertheim richtig gemacht: Die Wahrnehmung der Bevölkerung fördern“, betonte Peine, genau darum ginge es: Natur erlebbar machen. „Bei dem Projekt reihen sich die Stationen vom Rhein kommend bis zur landwirtschaftlichen Fläche wie eine Perlenkette aneienander“, hob Peine hervor. Lampertheim bietet auf kompakter Fläche eine landschaftliche Vielfalt, die einzigartig in der Region ist. Neben Wasser und Auen gibt es auch Sanddünen und Ackerbau. Um der Bevölkerung die kultur- und naturlandschaftlichen Besonderheiten und die Vielfalt näher zu bringen, wird der Rundweg, den es als große Strecke mit 19,5 Kilometern und kleiner Strecke mit 13,7 Kilometern gibt, an 14 Stationen mit Tafeln ausgestattet, die weitere Informationen liefern. Außerdem verweist ein QR Code auf die Homepage des Stadtmarketings, wo noch detaillierter über die jeweilige Station informiert wird. Vorträge und Führungen sollen das Bildungsangebot zu den Strecken ergänzen. Den Lampertheimer Altrhein kennt man gemeinhin noch, doch wie steht es um die Dammrückverlegung, den Hollerngraben, den Lampertheimer Bruch oder die Grube Feuerstein? Der Rundweg bietet den Lampertheimern und Auswärtigen jedenfalls eine gute Möglichkeit, die Naturschönheit und die Freizeitmöglichkeiten Lampertheims zu entdecken und besser kennenzulernen, mit dem Rad oder zu Fuß. So soll es zukünftig, das wünscht sich der Bürgermeister jedenfalls, nun noch öfter am sonntäglichen Frühstückstisch lauten: „Was machen wir heute? Wir erkunden Lampertheim!“ Das Tourismuskonzept werde mit jedem einzelnen Punkt verbessert. Eva Wiegand

     

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