Schöne Eis-Zeit bei Oberfeld zu Ende – Viele Überraschungen bei Kaiserwetter
Abschlussfest machte die Stadt lebendig
Abschlussfest bei Eis Oberfeld. Da war für jeden Geschmack etwas dabei. Foto: Hannelore Nowacki
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LAMPERTHEIM – Eigentlich gibt es ja nur zwei Jahreszeiten, die Saison mit Eis und die lange Wartezeit bis Mitte März ohne das wunderbar schmelzende Eis. Das Saison-Abschlussfest bei Eis Oberfeld markiert diese Wende mit vielen Glücksmomenten – wenn man endlich den Löffel in den vollen Eisbecher versenken kann oder eine dick gefüllte Waffeltüte mit Eis in die Hand bekommt. Immer länger wurde die Warteschlange am Nachmittag. Lag noch am Mittag über Kaiserstraße und Schillerplatz eine unendlich erscheinende Feiertagsruhe, erwachte die Stadt wenig später zu pulsierendem Leben. Zielsicher strebten von überall her Familien, Paare und gut gelaunte Gruppen zu Eis Oberfeld und auf den kleinen Schillerplatz - dorthin wo die Palmen wachsen, wo die gute Laune ein festes Zuhause hat. Clown Bruno und Clownfrau Uschi waren für die Kinderbelustigung zuständig und überraschten die jungen Festgäste mit außergewöhnlichen Kreationen bei ihrer Luftballonmodellage.
So bekam die noch dreijährige Tuana eine Herzblume auf blau-weiß gedrehtem Ballonstiel. Auch den Clowns gefiel das Saison-Abschlussfest wieder sehr: „Wir sind gerne hier - so viele nette Leute“, erzählen sie in einer Verschnaufpause. Beim Bungee-Trampolin hatte der viereinhalbjährige Tim aus Sandhofen eine Stunde lang in der Schlange gewartet, ganz mutig sprang er dann in die Höhe. Währenddessen erzählt seine Mama Nicole, dass sie im Sommer regelmäßig zum Eisessen kommen - und „man kann die Kinder hier springen lassen, weil keine Autos fahren“. Der kleine Noah hatte die vielen Schokoküsse entdeckt, die gratis aufs Mitnehmen warteten. Wer wollte da widerstehen? Schwesterchen Leni, erst fünf Monate alt, schlummerte im Kinderwagen. 2.500 Schokoküsse hatte Kurt Oberfeld als Gratisgabe vorgesehen, Nachschub war für alle Fälle vorbereitet. Das historische Kinderkarussell drehte mit den kleinen Passagieren gemütlich und ausdauernd seine Runden und in der Hüpfburg probten die kleinen Hüpfer nach Herzenslust den gepolsterten Fall. Deftige Bratwurst, Steak und Pizza stärkten die Festbesucher. An der Sektbar wurde auch Kaffee ausgeschenkt, für viele Besucher eine ideale Kombination zum großen Eisbecher. Das Festerlebnis reicherten die „Zwoa Spitzbuam“ mit rasanter Unterhaltungsmusik an, bis nach einer kleinen Bühnenumbaupause die Band „Me and the Akustic Heat“ bis in den Abend pop-rockige Live-Musik bot. Und wie war der Eis-Sommer in diesem Jahr? Kurt Oberfeld weiß es ziemlich genau. Der Sommer habe zwei sehr gute Monate gehabt, erzählte er, das Wetter im Juli und August habe sogar die vielen Regenwochen vom Mai und Juni wieder wettgemacht. Nun hat die Schokoladenzeit begonnen.