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Di., 04. Juni 2024, 16:13 Uhr
MUNDART: Lômbadda Babbler zogen beim Mai-Treffen wieder alle Register / Nächstes Treffen am 2. Juli
Abwechslungsreiches, humorvolles und emotionales Programm
Beim Mai-Treffen im Saal der Martin-Luther-Gemeinde wurden wieder viele Anekdoten und Erinnerungen ausgetauscht. Foto: oh
LAMPERTHEIM – „Der Mai trägt die Melodie des Aufbruchs in sich, wenn die Bäume ihre grünen Kleider anziehen und die Natur in einem harmonischen Tanz von Leben und Farben die Bühne betritt“. So lautete das Motto des Mai-Treffens der Lômbadda Babbler. Owwerbabbler Kalle Horstfeld präsentierte an diesem Abend mit seiner „Babblerfamilie“ im vollbesetzten Saal der Martin-Luther-Gemeinde ein sehr abwechslungsreiches, humorvolles und emotionales Programm. Als Fritz Medert am Ende des Abends das Lied „Blümlein auf der Heide“ vortrug, konnten viele Besucher ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Das „Gedächtnis Lampertheims“ durfte die Bühne erst nach Standing Ovations der Besucher verlassen.
Nach der Begrüßung durch Owwerbabbler Kalle Horstfeld startete das Programm „Durch den Mai“ und „Lômbadde“. Unter dem Titel „Ich häb en Froschkenisch in moim Gaade!“ berichtete Armin Herweck von seinen Beobachtungen in seinem Garten. Der „Froschkenisch“ sei der Herrscher in „seinem“ Teich und sorgt jedes Jahr für eine große „Kinderschar“. Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb präsentierte Sprichwörter und Losungen für den Monat Mai. „Das Jahr fruchtbar sei, wenn es viel donnert im Mai“ und „Wenn der Kuckuck schreit im Mai, dann ist der April bestimmt vorbei.“ Erika Krämer-Tomczak berichtete von ihren Beobachtungen der Natur und des Gartens. Der Mai, der fünfte Monat, bringt zahlreiche Blüten und Blumen hervor. Die Welt sieht bunt aus und die Pfingstrosen blühen in allen Farben.
Danach folgten die Geschichten aus dem Leben von Helmut Hummel unter dem Titel „Die Fernsehantenn“. Er berichtete aus seiner Zeit als „Lehrbuh“ in Monnem und der Begleitung seines „Lehrmeisters“ zu einem Auftrag in die „19“ in Mannheim. Karin Kraus präsentierte den Beitrag „Incantatore di serpenti“. Trotz der Unterstützung dreier Männer gelang es der verschleierten Schlangenbeschwörerin nicht, die Schlange aus dem Korb zu locken. Dafür schaffte sie es, drei „Kamele“ auf der Bühne zu präsentieren.
„Gastbabbler“ Peter Schneider und „Owwerbabbler“ Kalle Horstfeld. Foto: oh
„Gastbabbler“ Peter Schneider sprach zu den Themen Farben, Frühling, Leben. Er präsentierte ein Gedicht über Spargel: „Es wird wieder Zeit für das weiße Gold, die Spargelzeit kommt angerollt.“ Ebenso trug er das Gedicht „Frühling“ vor: „Wenn die ersten Sonnenstrahlen blitzen, kann man auf der Terrasse beim Kaffee gut sitze.“ Und schließlich „Leben“: „Ist das Leben nicht ganz zu doll, denke immer daran, das Glas ist halbvoll. Manche Wege sind steinig und gehen steil hinaus und da und zu gibt es eine drauf.“
Käthe Lahr-Bachert hatte den Titel „Alles nej mach de Maj“ gewählt. Sie erzählte von Erdbeeren, Spargel, Maikäfern, dem Tanz in den Mai und dem Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr. Herbert Tiefel erzählte eine „Ode an den Sommer“. „Ob Regen, Sonne und Wärme“, man kann es den Menschen nie recht machen. Heinz „Clever“ Eichenauer wählte den Titel „Mai-Gerichte und Lômbadda Gerichte“. Es gibt Gerichte für wenig Geld, die man nur in Lômbadde und sonst nirgends auf der Welt kennt. Zum Beispiel Schmeeasl (Marmelade) und Pannekuche (Pfannkuchen). Danach präsentierte er den Liedbeitrag „Lambadda Kartoffelbrieh“.
Margit Kühn erzählte von der „Mutter ohne Beruf – sie hat 24 Stunden zu tun“. Des Weiteren las sie aus einem Brief von der Mutter: „Wollte dir eigentlich noch etwas Geld mitschicken, aber hatte den Brief schon zugeklebt. Ich schreibe diesen Brief langsam, weil ich weiß, dass du nicht so schnell lesen kannst.“ Danach betrat Hans Kling mit seinem Beitrag „Wonns sou schunn ofängd“ die Bühne. Er erzählte eine Geschichte, als er einmal Flüssigseife auf die Hose bekommen hatte und welche Auswirkungen dies für den weiteren Verlauf gehabt hat.
Am Schluss ließ Fritz Medert die Besucher an seinen Lômbadda Erinnerungen teilhaben. Es war eine historische Reise durch Lampertheim. Er beendete den Abend mit dem Lied „Blümlein auf der Heide“. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm Matthias Karb. Das nächste Treffen der Lômbadda Babbler findet am 2. Juli um 19 Uhr im Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche statt. Das Thema des Abends lautet: „Der Sommer bringt die Sonne, die Wärme und die Leichtigkeit, die unsere Herzen tanzen lässt, und die Seele zum Lächeln bringt.“ Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. zg