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  • Mi., 31. Juli 2024, 10:25 Uhr
    ARBEITSMARKTZAHLEN: Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 65 auf 2.542 Personen gestiegen / Quote liegt bei 4,7 Prozent

    „Aktueller Negativtrend ist Spiegel der schwachen Konjunktur“

    Der leichte Anstieg der Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Lampertheim von 4,6 Prozent im Juni auf 4,7 Prozent im Juli, ist typisch für die Sommerpause, aber auch ein Indiz für die schwächelnde Konjunktur. Archivfoto: Steffen Heumann


    LAMPERTHEIM – „Der aktuelle Negativtrend unseres regionalen Arbeitsmarktes ist inzwischen ein Spiegelbild der schwachen Konjunktur. Seit dem letzten Monat beobachten wir nun auch erstmals seit vielen Jahren einen Rückgang der Beschäftigungszahlen im Agenturbezirk. Zu den wirtschaftlichen Faktoren kommen nun auch saisonale Faktoren hinzu, die den Arbeitsmarkt beeinflussen. Viele Betriebe verschieben Neueinstellungen auf das Ende der Sommerpause und viele junge Menschen melden sich nach bestandener Abschlussprüfung oder nach Beendigung der Schulzeit arbeitslos. Erfahrungsgemäß geht die Jugendarbeitslosigkeit nach der Sommerpause wieder deutlich zurück, da Fachkräfte und Auszubildende bei den Betrieben gefragt sind,“ so Birgit Förster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt.

    Die Arbeitslosigkeit im Geschäftsstellenbezirk Lampertheim ist von Juni auf Juli um 65 auf 2.542 Personen gestiegen. Das waren 171 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 4,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,4%. Dabei meldeten sich 603 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 108 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 536 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+49). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 3.708 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 321 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.587 Abmeldungen von Arbeitslosen (+474). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli geringfügig gesunken, und zwar um 4 auf 829; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 136 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 112 neue Arbeitsstellen, 41 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 917 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 81.

    Eckwerte des Arbeitsmarktes im Rechtskreis SGB III

    Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 52 auf 932 Personen gestiegen. Das waren 134 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 1,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 1,5%. Dabei meldeten sich 336 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 31 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 277 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–17). Seit Beginn des Jahres gab es 2.089 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 176 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem stehen 1.956 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (+145).

    Eckwerte des Arbeitsmarktes im Rechtskreis SGB II

    Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli um 13 auf 1.610 Personen gestiegen. Das waren 37 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 3,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,9%. Dabei meldeten sich 267 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 77 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 259 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 66 mehr als vor einem Jahr. Seit Beginn des Jahres gab es 1.619 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 145 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem stehen 1.631 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (+329). red

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