Fr., 21.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 16. Oktober 2018, 07:58 Uhr
    Wahlkampf in Hessen - CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach im Briebelsaal 

    Alexander Bauer dankt für Klartext

    Die CDU-Generalsekretärin Annette Kramp-Karrenbauer (Mitte) unterstützte mit ihrem Besuch in Bürstadt den Hessen-Wahlkampf  ihrer Partei. Hier geht’s lang – der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (links) weist den Weg zum Briebelsaal (im Bild der Bibliser Bürgermeister Felix Kusicka, verdeckt MdB Michael Meister, Erster Stadtrat Walter Wiedemann, Bürgermeisterin Barbara Schader und die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Besucherin aus Berlin am Samstagnachmittag draußen vor dem Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth von Bürgermeisterin Barbara Schader und Mandats- und Funktionsträgern der CDU aus Bund, Land, Kreis und der Stadt Bürstadt erwartet. Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer war der Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Bauer gefolgt. Pünktlich fuhr die schwarze Limousine mit Berliner Kennzeichen vor. Auf dem Weg zum Briebelsaal hatte Kramp-Karrenbauer Gelegenheit einen Blick auf die alla hopp!-Anlage zu werfen und von der Bürgermeisterin einiges über Bürstadt zu erfahren.  Im voll besetzten Briebelsaal des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth im Caritas-Zentrum sprach die Spitzenpolitikerin aus dem engen Umfeld der Kanzlerin vorwiegend zu Mitgliedern und Freunden der CDU, die sich für diese Veranstaltung im Rahmen des hessischen Wahlkampfs angemeldet hatten. Die Werbung für dieses Ereignis sei eingestellt worden, ließ Bauer in seiner Begrüßungsrede wissen, nachdem schon sehr viele  Anmeldungen interessierter Gäste vorlagen. Als besondere Wertschätzung und als persönliches Highlight im Landtagswahlkampf wertete Bauer die Visite der Generalsekretärin. Seinen Ehrengast beschrieb Bauer als völlig unkompliziert, herzlich und voll motiviert, die CDU wieder zur attraktiven Volkspartei für Jung und Alt zu machen. Ein kurzer Überblick über die politische Vita der Saarländerin folgte, die seit Februar 2018 Generalsekretärin ist, nachdem sie von August 2011 bis Februar 2018 Ministerpräsidentin des Saarlandes war. Seit 2010 ist Kramp-Karrenbauer Mitglied im CDU-Bundespräsidium. Begeisterter Applaus folgte dem Vortrag, den Kramp-Karrenbauer als Motivationsschub für interne Zwecke und die Außenwirkung angelegt hatte, mit dem Ziel die verbleibenden zwei Wochen bis zum Wahltag am 28. Oktober als entscheidend für einen aktiven und erfolgreichen Wahlkampf zu nutzen, ein Appell sich gerade jetzt anzustrengen. Bauer überreichte ihr zum Dank „Süße Grüße aus Bürstadt“ in Form alkoholfreier Pralinen und dankte ihr für den „Klartext“. Anschließend war im gemütlichen Teil des Nachmittags bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Zu Beginn ihres Vortrags machte sie deutlich, dass es Schuldzuweisungen schon vor der Wahl in Hessen nicht geben werde, am Ende sprach sie in Richtung des CDU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärs Michael Meister, sie sei sicher „den Irrsinn in Berlin in den Griff zu bekommen“. Auch sei sie sicher, dass die Zahlen am Wahlabend in Hessen besser seien als die Prognosen.

    MdL Alexander Bauer bedankte sich bei Annette Kramp-Karrenbauer mit „Süßen Grüßen aus Bürstadt“. Foto: Hannelore Nowacki


    „Es geht in den nächsten beiden Wochen darum, dass Sie den Wählern deutlich machen, wer hier zur Wahl steht und warum – diese zwei Wochen sind das Entscheidende, die Wahl ist noch vollkommen offen“, gab sie ihren Zuhörern zu bedenken. Es gehe darum, an den Haustüren im persönlichen Gespräch die gute Politik, die in Hessen gemacht werde, darzustellen. Mit einem Seitenhieb auf die SPD-Bildungspolitik meinte sie, dass „alles in der Schule wieder abgebaut“ werde, sollte die SPD an die Regierung kommen. Mit Blick auf die Begrüßungsworte von Bürgermeisterin Barbara Schader, die das Projekt der „sozialen gesunden Stadt“ und den Zusammenhalt ansprach, den es zu bewahren gelte,  griff Kramp-Karrenbauer das Thema auf und forderte, dass Menschen die Chance gegeben werde, sich in der Gemeinde und Stadt einzubringen und das Gemeinwesen zu gestalten.  „Es muss eine klare Grenze zwischen der CDU und den Parteien am rechten Rand geben“, betonte sie, Aufgabe der Politik sei es Brücken zu bauen. Diese Hessenwahl insbesondere nahm Kramp-Karrenbauer ins Visier und feuerte die Motivation der Wahlkämpfer an: „Es geht darum, dass Hessen stark bleibt“ und „in den nächsten zwei Wochen muss man den langen Atem haben und noch einmal im Endspurt Gas geben“. Zum Wert einer Wählerstimme meinte sie: „Eine Stimme auf einem Wahlzettel ist für mich nicht nur ein Kreuz auf einem Zettel, eine Stimme ist gegebenes Vertrauen, mit Blick darauf, was die Kandidaten in der Vergangenheit geleistet haben“. Hannelore Nowacki

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1