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  • So., 11. Oktober 2015, 13:26 Uhr
    24. Berufsinformationsbörse des Rotary Clubs

    Alfred-Delp-Schüler trafen auf interessierte Ausbildungsbetriebe der Region

    Die Schüler bekommen durch frühzeitige Informationen und Kontakte bessere Perspektiven. In diesem Jahr waren 24 ausbildende Betriebe bei der Informationsbörse des Rotary Clubs Lampertheim am Start. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Wie geht es nach der Schule weiter? Mit dieser Frage sollten sich nicht nur die Abschlussklassen der Haupt- und Realschule beschäftigen. Denn bereits in der achten und neunten Klasse, je nach Schulzweig können die jungen Menschen die Weichen für ihre Zukunft stellen. Und so lohnte es sich für so einige der rund 400 Alfred-Delp-Schüler zusätzlich auch einmal am sonst schulfreien Samstag beizeiten aus den Federn zu steigen und der mittlerweile 24. Berufsinformationsbörse des Rotary Clubs Lampertheim einen Besuch abzustatten. „Für mich hat sich das auf jeden Fall gelohnt. Es gab viele Informationen und die Berufsinformationsbörse hat mich auch in Sachen Praktikum weitergebracht“, berichtete die Achtklässlerin Julia Hübner, die mit ihrer Mutter auf der Veranstaltung unterwegs war. Und sie war sicher nicht die einzige, die erfolgreich Kontakte knüpfen konnte, denn mit 24 Firmen aus der Region, die sich am Samstag in der Alfred-Delp-Schule präsentierten, gab es einen bunten Querschnitt durch die Berufswelt. Die ausbildenden Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Großfirmen, Banken, Gesundheitswesen, Behörden und sozialen Einrichtungen hatten Informationsstände aufgebaut, beantworteten gerne Fragen und gaben den Schülern  wichtige Informationen für ihre Zukunft. „Wir können mit dieser Veranstaltung viel erreichen: wir haben Schüler, die sich orientieren müssen und wir haben Firmen, die Auszubildende suchen. Wir bringen sie hier zusammen“, brachte es Lothar Litters, Berufsdienstbeauftragter des Rotary Clubs Lampertheim, auf den Punkt. Hier könnten die Schüler Erfahrungen sammeln, ein Praktikum und eventuell sogar einen Ausbildungsplatz finden, so Litters. Die Zusammenarbeit mit der Alfred-Delp-Schule hat sich bewährt, denn die Schule bereitet die Abschlussklassen auf die Veranstaltung vor. „Wir erhoffen uns dadurch natürlich eine Motivation für den Unterrichtsalltag. Hier bekommen die Schüler eine Perspektive und sehen, dass es ein Leben nach der Schule gibt“, meinte Konrektor Alexander Böhm. Deshalb will die Schule im Frühjahr 2016 zusätzlich Bewerbertage einführen. Hier steht die aussagekräftige Bewerbung im Fokus, Firmen werden hierzu eingeladen und Bewerbungsgespräche simuliert. Eva Wiegand



     

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