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  • Do., 05. Dezember 2013, 09:24 Uhr
    SPD vor Ort an der Kreuzung Neuschloßstraße/Industriestraße / Schnell tragfähige Lösung erarbeiten

    „Alle Maßnahmen unterstützen“

    LAMPERTHEIM – Vor Ort holten sich Mitglieder der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Montagabend Eindrücke der Verkehrssituation an der Kreuzung Neuschloßstraße/Industriestraße. Diese Stelle war zuletzt durch einen Unfall (Archivfoto: TIP Verlag) in die Schlagzeilen geraten und stelle, so die Sozialdemokraten, in den Augen vieler Lampertheimer einen brenzligen Punkt der Verkehrsführung dar. An der Kreuzung vor der Bahnunterführung treffen bei regem Durchgangsverkehr PKW aus allen Richtungen aufeinander. Radfahrer und Fußgänger erschweren die Übersicht an der an einer Steigung liegenden Straße zusätzlich.

    Gemeinsam mit den städtischen Bediensteten Christiane Borchert und Uwe Becher betrachteten die Kommunalpolitiker die Situation und fragten konkret nach, inwieweit Maßnahmen ergriffen werden können, um allen Verkehrsbeteiligten ein gefahrloses Passieren dieser Stelle zu ermöglichen.

    „Wir werden alle Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit dienen, unterstützen“, machte SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Hahn deutlich. Die Verwaltungsmitarbeiter führten aus, dass verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um kurzfristig und nachhaltig die Sicherheit an der Kreuzung im Gewerbegebiet zu verbessern: „Recht zügig kann eine Rechtsabbiegerspur, die die Autofahrer zwingt, aus der Industriestraße rechts auf die Neuschloßstraße abzubiegen, umgesetzt werden. Die Ideallösung wäre aber sicherlich ein Kreisel. Da dieser durch den aufkommenden LKW-Verkehr einen Radius von 40 m benötigen würde, sind verschiedene Prüfungen notwendig, bevor ein Bau ins Auge gefasst werden kann“, machten Becher und Borchert deutlich. Einer Ampel erteilten die beiden Mitarbeiter des Fachbereichs Verkehr, Sicherheit und Ordnung aufgrund der abschüssigen Fahrbahn und der Rutschgefahr im Winter für stehende LKWs eine Absage.

    Die SPD möchte nach eigener Aussage so schnell wie möglich Abhilfe schaffen. Daher kündigte die Partei entsprechende Diskussionen über die Verkehrsführung an diesem Knotenpunkt an und betonte die Notwendigkeit des Kreiselbaus im Rahmen der nächsten Sanierung des Straßenkörpers. Der Arbeitskreis Verkehr und Mobilität soll sich, so die Vorstellung der Genossen, unterstützt durch entsprechende Initiativen aus der Politik, dieses Themas annehmen und tragfähige Lösungen erarbeiten.
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