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  • Mi., 04. Juni 2014, 13:53 Uhr
    Erstmals Ökumenischer Gottesdienst an Pfingstsonntag um 11 Uhr / Mariä Verkündigung und Martin-Luther-Gemeinde laden ein / Im Anschluss gemütliches Beisammensein

    „Als Geschwister gemeinsam Geburtstag feiern!”

    Vor der Kreuzungsgruppe hinter der Kirche Mariä Verkündigung wird erstmals am Pfingstmontag, 9. Juni, um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst der Gemeinden Mariä Verkündigung und Martin-Luther mit anschließendem Beisammensein abgehalten. Foto: Steffen Heumann


    LAMPERTHEIM – Auf einen schönen Einstieg in die weitere Kirchenjahreszeit freuen sich die katholische Gemeinde Mariä Verkündigung und die evangelische Gemeinde Martin-Luther am Pfingstsonntag. Pfarrer Erhard Schmitt und Ralf Kröger gestalten um 11 Uhr gemeinsam einen ökumenischen Freiluft-Gottesdienst auf dem Platz an der Kreuzungsgruppe hinter der Kirche Mariä Verkündigung. Mit dieser Premiere an Pfingsten soll die Gemeinschaft unter den Konfessionen gefördert werden. Maria Karb untermalt den Pfingstmontag musikalisch am Keyboard.

    „Wir möchten den Tag nutzen, um gemeinsam den Geburtstag der Kirche zu feiern”, erläutert Pfarrer Erhard Schmitt die Initiative von Pfarrer Ralf Kröger, die von beiden Gemeinden begrüßt wird. „Es ist ein zartes Pflänzchen, das noch wachsen soll”, betont Schmitt, dass das Rahmenprogramm im Anschluss an den Gottesdienst bewusst schlicht gehalten ist. Gegen 11.45 Uhr sorgt die Küche des benachbarten Altenheims mit Schnitzel und Kartoffelsalat (gegen eine freiwillige Spende) sowie kühlen Erfrischungen (gegen einen kleinen Obolus) für das leibliche der Besucher. Eingeladen zum Gemeinschaftserlebnis sind Angehörige aller Glaubensrichtungen.

    „Wir lernen voneinander, um den Wert des Gotteswortes stärker zu schätzen”, so Pfarrer Erhard Schmitt. Schließlich habe man ein gemeinsames Ziel: Christus zu folgen! Natürlich sei man gespannt auf den Verlauf der ersten Veranstaltung in dieser Form. Es sei schwierig gewesen, einen geeigneten Zeitpunkt zu finden, ergänzt Schmitt, da man nicht in Konkurrenz zur Eucharistiefeier treten wollte. Der Pfingstmontag sei daher der ideale Termin, an dem man die Vielfalt der Kirche darstellen könne. Mehr auf Gemeinsames, statt auf Trennendes zu schauen sei ein weiter Aspekt, den man erstmals mit einem ökumenischen Gottesdienst im Freien an Pfingsten beleuchten möchte.

    Steffen Heumann

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