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  • Di., 20. April 2021, 13:51 Uhr
    PRAKTIKUM: Bürstädter Abiturient Adrian Schnellbächer erhielt Einblick in politische Arbeit

    Als Schüler im Bundestag

    Adrian Schnellbächer absolvierte ein Praktikum bei der Bergstäßer SPD-Bundestagsabgeordneten und Justizministerin Christine Lambrecht. Foto: oh


    BÜRSTADT/BERLIN – Im Rahmen seines zweiwöchigen Praktikums im Berliner Büro der Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht erhielt der Bürstädter Abiturient, Adrian Schnellbächer, Einblicke in das politische Geschehen des Deutschen Bundestages. Im Folgenden dokumentieren wir seinen Praktikumsbericht: „Zwei Wochen lang arbeitete ich als Schülerpraktikant im Bundestagsbüro der Bergsträßer Abgeordneten und Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Christine Lambrecht. Um mein Praktikum antreten zu können, habe ich meine Osterferien genutzt, um aus dem idyllischen Bürstadt in die Bundeshauptstadt Berlin zu reisen, damit ich dort politische Erfahrungen sammeln, den Alltag der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter:innen kennenzulernen und zu unterstützen. Christine Lambrechts Büro befindet sich im Jakob-Kaiser Haus, drei Gehminuten vom Brandenburger Tor entfernt. Um das Haus zu betreten, benötigt es einen Hausausweis. Verfügt man über einen Hausausweis, so kann man sich problemlos in jeglichen Häusern des Bundestages frei bewegen. Direkt am ersten Arbeitstag erfuhr ich eine höchst interessante Rundführung, die mich mit den Räumlichkeiten des größten Parlaments Europas vertraut machte. Schnell fiel mir auf, welch ausgeklügelte Architektur sich hinter den Gebäuden birgt, die alle unterirdisch mit komplexen Tunnelsystem zusammenhängen. Nach dem Rundgang war es soweit, ich durfte das Abgeordnetenbüro betreten. Hier lernte ich interne Arbeitsabläufe kennen und durfte verschiedene Papiere zu unterschiedlichen Themen durchforsten.

    Ich bekam meinen eigenen Schreibtisch zugewiesen und war fortan ein Teil des Teams. Die Arbeit der Mitarbeiter:innen konnte ich ab jetzt am eigenen Leib miterleben, wie Fraktions- und externe Kommunikation abläuft, wie man aufschlussreiche Presseberichte verfasst, maßgebende Informationen zusammenstellt und die Bürger:innen dabei über informationsreiche Social-Media-Postings auf dem aktuellen Stand hält.

    Mit dem Beginn meiner zweiten Woche einhergehend, begann auch die Sitzungswoche. Schnell fällt einem auf, dass sich nun einige mehr Menschen im Haus tummeln. Dennoch werden das Wahren des Corona-Abstands und das Gebot des Tragens einer Maske von jedem adäquat eingehalten.

    Politisch Mitmischen kann ich in Berlin zumindest noch nicht, doch die Sitzungen, Diskussionen und Fragen, die im Plenarsaal abgehalten und besprochen wurden von der Zuschauerbühne aus zu beobachten, war unglaublich faszinierend. Die SPD-Fraktion im Bundestag verfügt auch über ein ausgeklügeltes Praktikantenprogramm, welches einen interessanten Austausch und lehrreiche Vorträge anbietet. Mit großer Begeisterung unterhielt ich mich mit Prakti-Kollegen und ließ mich mit Informationen über die Arbeit des World Food Programme und die Europapolitik der SPD-Bundestagsfraktion weiterbilden.

    Meine Zeit in Berlin nähert sich nun dem Ende, doch voller Stolz kann ich in die Bundeshauptstadt zurückschauen und in meinem weiteren Leben von gewonnen Erkenntnissen und Erfahrungen profitieren." zg

     

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