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  • Di., 23. Oktober 2018, 10:18 Uhr
    40 Jahre Heimatmuseum – Sonderausstellung am 4. und 18. November bei freiem Eintritt ganztägig geöffnet

    Alte Schätze erzählen aus dem Leben von damals

    Das Heimatmuseum öffnet seine Türen zur Sonderausstellung bei freiem Eintritt am 4. und 18. November von 10 bis 18 Uhr. Zur Eröffnung sprach Bürgermeister Gottfried Störmer.  Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Am Sonntag wurde die Sonderausstellung zum 40-jährigen Jubiläum des Heimatmuseums mit Bürgermeister Gottfried Störmer und zahlreichen Gästen feierlich eröffnet – zahlreiche Besucher drängten sich in der Remise, in der die Exponate aus dem Fundus des Heimatmuseums erstmalig in dieser Form gezeigt werden. Die Ausstellung erzählt eine Geschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert, als die Braut wie der Bräutigam bei der Hochzeit noch schwarz gewandet war, nur der Schleier war weiß. Die Hochzeit wurde angemessen gefeiert und für die Hochzeitsreise wurden allerlei nützliche Dinge in den Koffer gepackt. Bald kamen die Kinder auf die Welt, denen die Hebamme mit Fachkenntnis und einem eindrucksvollem Instrumentarium dabei half. Langeweile kam sicher nicht auf, denn den Kindern aus gutem Hause stand schönes Spielzeug zur Verfügung. Jeden 1. und 3. Sonntag hat das Heimatmuseum geöffnet, die Sonderausstellung kann bei freiem Eintritt am 4. und 18. November sogar ganztägig von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Margit Karb, Vorsitzende des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins, berichtete den Besuchern, wie früher noch im Heimatmuseum das traditionelle Schlachtfest gefeiert wurde, auch bei der Kerwe wurden im Hof zwei Schweine geschlachtet und gegessen. „Das war damals erlaubt“, merkte sie an. Zur Ausstellungseröffnung hatte der Verein jedoch auf modern umgeschaltet, es gab Lambada Museums-Tapas, Kartoffel- und Wurstsalat im Glas, dazu empfahl sich ein Glas Sekt oder „ein Moselche“. So habe man früher gesagt, erklärte Margit Karb. Bürgermeister Störmer ließ die Geschichte des Heimatmuseums in zuhörerfreundlicher Kurzform Revue passieren und sprach über Heimat, in der man sich zugehörig fühle. „Menschen möchten ihren Lebensfaden irgendwo festmachen und wo das geschieht, ist ihre Heimat“. Das Museum wolle  dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen etwas von der Vergangenheit erleben, bei einer solchen Zeitreise werde Geschichte konkret und greifbar. Margit Karb betonte, dass alle Ausstellungsstücke aus Lampertheim seien. Informationstafeln mit Fotos und Erklärungen, Dokumenten und Zeitungsartikeln geben zusätzlich Auskunft zum Wirken des Heimatmuseums über 40 Jahre hinweg. Hannelore Nowacki 

     

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