Mo., 27. Juli 2015, 09:56 Uhr
Familienbetrieb Ochsenschläger und Simultankirche in Nordheim besichtigt
Altes und Neues im Ried mit dem Rad entdecken
GROSS-ROHRHEIM - Zum fünften Mal fand die Tour im Evangelischen Dekanat Ried
statt, bei der es wieder Altes und Neues zu entdecken gab. An der Evangelischen Kirche in Groß-Rohrheim begrußten Christine Geipert und Heike Kissel die Teilnehmer der Radtour. Die beiden Referentinnen stellten überrascht fest, dass erstmals die neue Technik, E-Bikes, das „alte“ Fahrrad abgelöst hatten. Bei sommerlich heißen Temperaturen ging es zum ersten Etappenziel der Simultankirche in Nordheim. Diese simultane Kirche wird sowohl für evangelische als auch katholische Gottesdienste genutzt. Es ist eine calvinistisch, reformierte schlichte Kirche. Erst beim Rundgang können die Besucher ein sehr schönes Kirchenfenster und ein mannshohes Jesus-Bildnis entdecken. Der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Nordheim erläuterte die geschichtliche Entwicklung und Veränderung der Kirche mit Schaubildern. Mit den Klängen der Orgel wurde die Radlergruppe verabschiedet und machte sich auf den Weg nach Wattenheim, wo Familie Ochsenschläger schon mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen wartete. Siegbert Ochsenschläger stellte 15 verschiedenen Kartoffelarten, zum Teil sehr alte Sorten, mit roter, gelber oder blauer Schale oder Fleisch vor. Über die Aufzucht der Freilandhähnchen berichtete Dagmar Ochsenschläger: „Die Tiere bekommen unser hofeigenes Futter und haben genügend Platz, um sich zu bewegen. Wir schlachten unsere Hähnchen jeden Montag selbst und verkaufen sie in unserem Hofladen.“ Nach dem erfrischenden Umtrunk besichtigten die interessierten Radler die beiden Hühnermobile auf den Feldern und bestaunten auch Perl-, Schwarzfederhühner und Puten. zg