
LAMPERTHEIM – Wieder mal fand die Deutsche Meisterschaften im Kanurennsport in Brandenburg auf dem Beetzsee statt. Der Wassersportverein Lampertheim hat auf dieser Wettkampfstrecke schon viele schöne Erfolge gefeiert. Aber, die Strecke hat ihre Tücken, da die große Wasserfläche windanfällig ist In den sechs Wettkampftagen zeigte sie sich nicht von ihrer besten Seite. Boen mit 60km/h mögen die Paddler gar nicht, Zeitverschiebungen waren die Konsequenz daraus. Nicht nur das Wetter war launisch. Auch bei den WSV Sportlern ging es auf und ab. Nach tollen Vor- oder Halbfinals gab es wieder mäßige Rennen. Sophia Becker ist das erste Jahr in der Juniorenklasse und fuhr viele tolle Rennen, allerdings auch mäßige. Über 1000 Meter Vorlaufsieg guter Zwischenlauf Finale Platz 6. Über 200 m lief es noch besser mit einem überragenden Halbfinalsieg – und dann wurde es wieder Platz 6. Leider verpasste sie dadurch ganz knapp die Qualifikation für die Nationalmannschaft. Im Kajakzweier fuhr Sophia Becker zusammen mit Greta Seibert. Sie errangen als jüngstes Team das Finale und belegten Platz 8.
Die Schüler des Wassersportvereins verloren vor der Deutschen Meisterschaften ihren Leader den 3-fachen Süddeutschen Meister Andrej Lobanov. Das Team Liang Künzler, Felix Pott, Mael Müller und Leon Brauch wuchs als Team zusammen und zeigte gute Rennen. Im Vierer konnten sie als Vorlaufzweite direkt in Finale fahren. Im Finale zeigte sie gegen die Sportler aus den Internaten als Vereinsmannschaft ein tolles Rennen und wurden achte. Kurz vor der großen Überraschung standen Felix Pott und Liang Künzler über die 2000 m Strecke. Sie fuhren auf Platz 3 ins Ziel. Unterwegs waren sie in eine Karambolage verwickelt und wurden disqualifiziert. Den Schock gerade verkraftet, fuhr Jan Ringel und Nico Becker in der Spitzengruppe im Rennen der männlichen Jugend über 5000 m mit. In diesem Rennen sind 5 Wenden zu absolvieren und viele Rennen sind auf der Strecke. Der Puls der Trainer war am Anschlag. Wird das die ersehnte Medaille für den Verein? Aus der größeren Spitzengruppe waren auf den letzten 1000 m nur noch zwei Boote zusammen: der KC Potsdam und der WSV Lampertheim. Und tatsächlich gab es Silber für den Wassersportverein Lampertheim. zg
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