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  • Di., 13. Januar 2015, 15:15 Uhr
    Jusos Ried bedauern, dass das Projekt 2015 nicht verwirklicht werden kann

    „Am Thema Streetworkout dranbleiben“

    LAMPERTHEIM - Die Jusos Ried bedauern, dass das Projekt Streetworkout im Jahr 2015 nicht verwirklicht werden kann. „Im vergangenen Sommer trafen wir uns mit den jungen Sportlern von Streetworkout Lampertheim im Stadtpark, um uns ihr Konzept von einem Workout-Park anzuhören. Wir haben sehr positive Eindrücke von den Bestrebungen mitgenommen und uns damals dazu entschieden das Projekt zu unterstützen“, erläutern die Jusos in einer Pressemitteilung. Einer der Vorteile eines solchen Parks sei, dass Lampertheim relativ kostengünstig eine große Vorreiterposition in der Streetworkoutszene Deutschlands einnehmen könnte und für Sportler und Jugendliche in der Region eine deutliche Attraktion bieten würde, resümiert Juso-Pressesprecher David Westerheide.  Die Sportler hätten dem SPD-Nachwuchs sehr anschaulich den Aufbau eines solchen Parks erläutert, der zum einen um weitere Geräte erweiterbar, zum anderen vandalismusresistent  und platzsparend sei. „Aus diesem Grund wollen wir das Argument von Bürgermeister Störmer, es gäbe keine Fläche, nicht akzeptieren.“ Der Stadtpark böte Abseits der Friedhofsfläche genug Platz für einen solchen Workout-Park. Zudem seien auch die Biedensand-Bäder als möglicher Standort denkbar.

    Die Jusos sehen in der aktuellen Finanzlage der Stadt durchaus Möglichkeiten, ein solches Projekt zu realisieren: „Wir sind an einem Punkt, an dem der ausgeglichene Haushalt in Sichtweite ist. Sicher ist nicht alles, was denkbar ist auch machbar. Jedoch kann für die Jugend mit der nötigen Kreativität einiges Jahr für Jahr durch die Umsetzung kleinerer Maßnahmen ein echter Mehrwert geschaffen werden“, so Juso-Vorsitzender Marius Schmidt. Es gehe eben nicht alles auf einmal, aber im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten doch einiges Schritt für Schritt.  Die Jusos verweisen auf den 2014 neu errichteten Skatepark in Lampertheim, den Mitteln für den 2012 in der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen  Jugendtreffplatz, den der Jugendbeirat gestalten kann oder auch die Platzsanierung des Bolzplatzes an der Lampertheimer Ringstraße, die die Jusos seit 2013 forderten. Daneben erfolgt eine überaus großzügige Unterstützung der Jugendarbeit in den Vereinen. „Uns ist vollkommen bewusst, dass wir bereits viele Projekte für die Jugend erfolgreich anstoßen konnten und diese teilweise längere Zeit brauchten, um verwirklicht zu werden. Jetzt sollte der Streetworkoutpark als Angebot insbesondere auch an eine Altersgruppe von 20 Jahren an aufwärts nicht in Vergessenheit geraten, sondern in Zukunft vorrangig behandelt und schließlich im nächsten Haushaltsjahr auch umgesetzt werden. Wir fordern, an diesem Thema dranzubleiben, damit Lampertheim auch für eine Menschen, die sportliche Fitness ohne direkte Vereinszugehörigkeit ausüben möchten, ein attraktives Angebot liefern kann“, so die Jusos abschließend. zg

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