In geselliger Atmosphäre schmeckte es den Grillfestbesuchern. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Vögel zwitscherten munter in Bäumen und Gebüsch, die Sonne lachte und machte es dem Grillteam am Dienstag besonders heiß. Beim Grillfest des Seniorenbeirats mitten im Grünen bei den Naturfreunden im Sandtorfer Weg landeten im Eiltempo laufend frische Steaks auf dem Grill, beinahe frühstückstellergroß waren sie und damit etwas für den großen Appetit. Den hatten die Besucher auf jeden Fall mitgebracht, bald waren alle Plätze auf der Terrasse im Schatten der großen Bäume und Sonnenschirme belegt, auch in der Grillhütte machten es sich die Genießer gemütlich. Das Grillfest im Grünen gilt auch bei der Stadtverwaltung als gute Adresse für die Mittagspause, mit dem Ersten Stadtrat Jens Klingler an der Spitze der Delegation. Während Wolfgang Kühn die Steaks wendete, bis sie sich schön gebräunt zu Kartoffelsalat oder Brötchen auf den Tellern gesellten, rief er immer wieder Nachschub herbei. Auch die Bratwurst war sehr gefragt - trotz mehrfachen Nachschubs ging es immer wieder um die Wurst, die eben doch nicht reichte, um alle zu befriedigen, die sich eine Wurst auf dem Teller gewünscht hatten. Vom Lauchsalat war schon bald nicht mehr viel zu verteilen. Gerne ließen sich die Besucher einen Schöpflöffel voll Schmorzwiebeln geben. Einige Grillfestbesucher, die bereits ahnten, was kommen würde, waren schon um elf Uhr vor Ort, eine halbe Stunde vor Eröffnung des Grillfestes, und hatten ihre Wurst und Steak sicher. Und weil es sich in der Hitze hier im Grünen so gut aushalten ließ, blieben viele Besucher länger. Kühles Bier und andere Erfrischungen sowie Kaffee und Kuchen verkauften die Naturfreunde auf eigene Rechnung, worüber Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Seniorenbeirates, sehr froh war, denn „auch noch die Getränke herbeizuschaffen, das könnten wir gar nicht“, erklärte sie. Mit nur neun Leuten vom Seniorenbeirat und einigen Helfern liefen Bewirtung und Fahrdienst für Senioren mit eingeschränkter Mobilität wie am Schnürchen. „Die Teller sind aus“ und „wir brauchen mehr Bratwurst“ waren Rufe, die von Nachschubbesorgern schnell erhört wurden. „Wir sind sehr zufrieden, das Wetter spielt halt auch mit“, meinte Gerlinde Hellmuth in bester Stimmung. Und dann endlich hatte auch Inge Netscher mal Zeit sich zu stärken, nachdem sie fast alle Essenschips verkauft hatte. Hannelore Nowacki
In der Schlange am Grill konnten die Besucher ihre Vorfreude auf Steak und Bratwurst steigern. Foto: Hannelore Nowacki