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  • Do., 11. Dezember 2025, 09:55 Uhr
    BÜRGERSTIFTUNG BIBLIS: Verpflichtung zur Neutralität ist Selbstverständnis / Klare Trennung zwischen Ehrenamt in der Stiftung und kommunalpolitischem Engagement

    „Arbeiten für das Wohl der Gemeinde, nicht für Interessen“

    Foto: Bürgerstiftung Biblis

    BIBLIS – „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in den vergangenen Tagen haben uns Anfragen und Bedenken bezüglich der Kandidatur von vier ehrenamtlichen Mitgliedern unserer Bürgerstiftung für die Wählervereinigung „Bürger für Biblis” bei der Kommunalwahl 2026 erreicht. Diese Sorgen nehmen wir ernst und möchten daher Stellung beziehen“, erklärte Roland Woll Vorsitzender der Bürgerstiftung Biblis, der deutlich macht, dass die Bürgerstiftung politisch neutral und eine überparteiliche, gemeinnützige Organisation bleibt. „Unsere Satzung verpflichtet uns zur politischen Neutralität, und daran halten wir konsequent fest. Die Bürgerstiftung hat keine Partei oder Wählervereinigung gegründet, unterstützt keinen Wahlkampf und wird dies auch in Zukunft nicht tun“, so Woll weiter.

    Persönliches Engagement in der Demokratie sei selbstverständlich. „Vier der ehrenamtlichen Mitglieder haben sich persönlich dazu entschieden, für „Bürger für Biblis” zu kandidieren. Dies tun sie als Privatpersonen und Bürger unserer Gemeinde – nicht als Vertreter der Bürgerstiftung“, führt der Vorsitzende weiter aus. Ehrenamtlich engagierte Menschen seien schon immer auch in Parteien, Wählervereinigungen und Kommunalparlamenten aktiv. Das sei gelebte Demokratie und ein Zeichen dafür, dass Menschen Verantwortung für ihre Gemeinde übernehmen – in verschiedenen Rollen und auf verschiedenen Ebenen.

    Dies war in der Bürgerstiftung Biblis schon immer selbstverständlich, fügt Roland Woll ein. Politisches Engagement und Stiftungsarbeit könne nebeneinander bestehen, ohne dass die Neutralität der Stiftung gefährdet werde. Allerdings stelle man eine klare Trennung zwischen Stiftungsarbeit und politischem Mandat sicher „und dass diese in der Praxis gelebt wird“. Es erfolge daher keine Nutzung von Ressourcen, Kontakten oder des Namens der Bürgerstiftung für den Wahlkampf, keine Vermischung von Stiftungsarbeit und politischer Tätigkeit, sowie eine transparente Kommunikation, in welcher Rolle die Betreffenden handeln.

    Die Arbeit der Bürgerstiftung für das Gemeinwohl in Biblis werde durch das persönliche politische Engagement einzelner Mitglieder weder beeinflusst noch beeinträchtigt. „Das ist unser Selbstverständnis“, unterstreicht Woll abschleißend, denn die Bürgerstiftung Biblis stehe allen Bürgerinnen und Bürgern offen – unabhängig von ihrer politischen Überzeugung. Man arbeite für das Wohl der Gemeinde, nicht für politische Interessen. Daran werde sich nichts ändern. red

     

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