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  • Mi., 19. November 2014, 15:48 Uhr
    Großer Einsatz seitens der Angler / Jens Klingler froh über Unterstützung

    „ASV verbessert Wasserqualität im Badesee"

    Der Badesee in den Biedensand-Bädern ist ein Naturidyll, das - auch dank des ASV 1920 - die Badegäste mit ausgezeichneter Wasserqualität verwöhnt. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM - Der Lampertheimer Badesee in den Biedensand-Bädern ist eine beliebte Anlaufstelle, um sich im kühlen Nass zu erfrischen oder einfach an seinen Ufern zu entspannen. Doch nicht nur zwei- und vierbeinige Schwimmer, wie beim ersten Hundebadetag in diesem Jahr, wissen den See zu schätzen. Auch bei den Mitgliedern des ASV 1920 Lampertheim genießt er hohen Wert, derzeit fischen 60 Erwachsene und zehn Jugendliche am Badesee.

    Denn das 3,2 Hektar große Gewässer wird zu zwei Dritteln als Badebereich und zu einem Drittel als Angelgebiet genutzt. Den Anglern ist es dabei sehr wichtig, sich intensiv um den See und dessen Wasserqualität zu kümmern, stellte der 1. Stadtrat und Geschäftsführer der Biedensand-Bäder, Jens Klingler, im Rahmen eines Magistratspressegesprächs am Mittwoch klar.

    „Der ASV hat vor zwei Jahren in Eigenleistung in 70 Stunden Arbeitszeit eine neue Belüftunsanlage installiert. Die Kosten von 7.000 Euro hat dabei der Verein getragen", freut sich Jens Klingler über die Unterstützung. „Und nicht nur das: Auch die jährlichen Wartungskosten in Höhe von 500 Euro sowie die Betreuung der Anlage mit etwa 30 Stunden Arbeitszeit im Jahr werden von den Vereinsmitgliedern übernommen - zusätzlich zur Pacht, die der ASV zahlt." Dies ist um so bedeutender, da der Badesee keinen direkten Zulauf oder Abfluss besitzt.

    Ein unabhängiges Gutachten hat nun die ausgezeichnete Arbeit des ASV bestätigt: „Die Sauerstoffwerte lagen im Bereich der Oberfläche bei über 100 Prozent und in einer Tiefe von zehn Metern bei über 90 Prozent Sättigung", heißt es in dem Bericht, der zu folgendem Resultat kommt: „Durch die Belüftungsanlagen sind auch die chemischen Parameter über die gesamte Wassertiefe konstant. Alle gemessenen Parameter liegen im unauffälligen Bereich."

    Damit dies so bleibt, ist der ASV 1920 weiter im Sinne der Wasserqualität engagiert im Einsatz. So werden wegen des Krauts, das im See zu finden ist, zu den bisherigen 20 Graskarpfen weitere 20 Stück von je drei Kilogramm in den See gesetzt - „nicht um diese zu angeln, sondern um den See sauber zu halten", wie Jens Klingler klarstellte. Des weiteren erfolgt eine Besetzung erster Forellen für die Winterfischerei. Benjamin Kloos

     

     

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