Pfadfinder übergaben Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer
„Auf dem Weg zum Frieden“
Bürgermeister Gottfried Störmer hat am Montagnachmittag das Friedenslicht von den Pfadfindern St. Georg erhalten. Die jungen Wölflinge waren mit ihrem Gruppenleiter Tim Siegel gekommen. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Das Friedenslicht ist in Lampertheim angekommen – „Auf dem Weg zum Frieden“ ist das diesjährige Motto der Aktion. Jährlich am 3. Adventswochenende wird es in Betlehem angezündet und macht sich anschließend auf den Weg in die gesamte Welt. Am Montagnachmittag brachten St.-Georg-Pfadfinder die brennende Kerze in einer Laterne zu Bürgermeister Gottfried Störmer ins Stadthaus. Bis zum Feierabend sollte das Friedenslicht einen guten Fensterplatz mit Außenwirkung bekommen.
Bürgermeister Störmer, der selbst Pfadfinder ist, freute sich, dass er das Friedenslicht stellvertretend für alle Lampertheimer Bürger in Empfang entgegennehmen konnte. „Schön dass so viele Wölflinge der St.-Georg-Pfadfinder heute hierher gekommen sind. Danke, dass ihr das Friedenslicht nach Lampertheim gebracht habt, das einen langen Weg nimmt, um zu Menschen in aller Welt zu gelangen. Der Gedanke der Pfadfinder, Gutes zu tun und sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen passt sehr gut zur Weihnachtszeit.”
Gruppenleiter Tim Siegel erklärte den Weg, den das Friedenslicht schon hinter sich hat. Am Sonntag hatten es die Pfadfinder in Bensheim abgeholt – aufgrund der kurzen Adventszeit fand die Übergabe nicht wie sonst üblich in Mainz sondern im nahen Bensheim statt. „Die Menschen in Bensheim waren positiv überrascht, als sie die 1.500 Pfadfinder auf dem Weihnachtsmarkt sahen.” Wie jedes Jahr entzündete ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Von dort aus machte es sich auf den 4.200 Kilometer langen Weg gemacht, um Frieden zu verbreiten. Nachdem das Friedenslicht in Wien mit dem Flugzeug gelandet war, wurde es in einer Lichtstafette in über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ verteilt. „Es ist ganz toll zu sehen, wie begehrt das Friedenslicht ist“, findet Tim Siegel.
Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Unter dem diesjährigen Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ sollen Austausch und Vernetzung aller Friedenspfadfinderinnen und Friedenspfadfinder über das Internet und die Sozialen Netzwerke im Mittelunkt stehen. Denn das Netz verbinde „alle Menschen guten Willens“ und könne dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes – „ein Europa in Frieden“ – zu verbreiten.
Natürlich nahmen auch die Pfadfinder selbst das Friedenslicht mit zu ihren Familien nach Hause, um so den Frieden nach Lampertheim zu tragen. Auch im gesamten Ried kam das Friedenslicht an – so etwa in Biblis im Rahmen eines ökumenischen Wortgottesdienstes, zu dem die KAB am Freitag, 22. Dezember, um 18 Uhr in die Pfarrkirche St. Bartholomäus einlädt. Benjamin Kloos