Mi., 19.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 10. Februar 2022, 09:29 Uhr
    ERICH-KÄSTNER-SCHULE: Netzhelden erklären wie WhatsApp sicherer zu nutzen ist 

    Auf die Einstellungen kommt es an

    In ihrer AG eignen sich die Netzhelden viele nützliche Kenntnisse an, die sie gerne weitergeben. Beeindruckt zeigten sich Landrat Christian Engelhardt und Bürgermeisterin Barbara Schader, die auf ihren Handys nachschauten, ob sie die Häkchen in WhatsApp richtig gesetzt hatten (im Bild hinten Schulleiterin Stephanie Dekker und Maike Sattler-Wolff). Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Fünf Netzhelden hatten am Morgen schon alle 5. Klassen der Erich-Kästner-Schule (EKS) besucht, um ihren jüngeren Mitschülern zu erklären, wie sie WhatsApp möglichst sicher nutzen können. Denn das Chat-Programm kann man über die Einstellungen dazu bringen, nicht alles jedem zu verraten und alles ungefragt auf dem Handy abzuspeichern. Zum Nachlesen hatten sie einen grafisch perfekt aufgemachten Merkzettel dabei, den es auch als Plakat zum Aufhängen gibt. Der Dienstag war nicht irgendein Tag: Die internationalen Safer Internet Days waren angesagt, Anlass für den Kreis Bergstraße gemeinsam mit der Erich-Kästner-Schule und der Arbeitsgemeinschaft Netzhelden unter der Leitung ihrer Lehrerin Maike Sattler-Wolff  durch einen Workshop mit dem Titel „Auf die Einstellungen kommt es an – WhatsApp möglichst sicher nutzen“ die Medienkompetenz zu stärken..  Eigentlich zählt die Arbeitsgemeinschaft Netzhelden 16 Mädchen und Jungen im Alter von vierzehn Jahren aus den 8. Klassen, doch wegen der Corona-Regeln und der nötigen Abstände war nur die kleinere Abordnung unterwegs. Zum Abschluss vor der Aula mit Landrat Christian Engelhardt, Schulleiterin Stephanie Dekker und Bürgermeisterin Barbara Schader hörten die Netzhelden großes Lob. „Ihr seid richtig gut, ihr jungen Leute – ihr seid echte Helden und könnt stolz auf das Projekt sein“, sprach er die Netzhelden an und nannte das Konzept sensationell und toll, dass nämlich Schüler ihren Mitschülern etwas zeigen. Sie seien viel näher an deren Lebenswelt dran als Ältere. Ein Lob erhielt auch das Orga-Team um die Gesundheitspräventionsbeauftragte des Kreises Reinhild Zolg. Engelhardt wies darauf hin,  dass man durch die richtigen Einstellungen vermeiden könne, strafbare Inhalte auf das Handy herunterzuladen. Darüber habe auch die neue Polizeischefin im Kreis Bergstraße bei ihrem Besuch im Landratsamt gesprochen. Schulleiterin Dekker bedankte sich beim Kreis Bergstraße für die gute Kooperation und bei den Netzhelden, die vieles selbständig klären könnten und die Schulleitung gar nicht brauchten. Auch sie habe von diesem Workshop etwas gelernt. Wie sich bald zeigte, lernten auch der Landrat und die Bürgermeisterin von den Netzhelden ein paar Tipps kennen, zückten ihre Handys und prüften die Einstellungen. Bürgermeisterin Schader lobte die Netzhelden auch in ihrer Multiplikatorenfunktion. Zwei Jungen und ein Mädchen aus einer 5. Klasse erzählten, was ihnen der Workshop gebracht hat. Zum Beispiel, dass man Gruppen ändern und ausschalten kann oder dass Fotos nicht in der Galerie gespeichert werden. Lehrerin Sattler-Wolff betonte, dass die Schüler die Merkzettel auch nach Hause mitnehmen können und das Plakat in jedem Klassenzimmer hängt. Sie teilte mit, dass die Netzhelden mittwochs in der großen Pause ihre Sprechstunde anbieten, den „Netz-Break“. Wegen der Corona-Pandemie würden allerdings alle außerschulischen Aktivitäten wie Besuche in anderen Schulen entfallen, um zum Beispiel über Cybermobbing, das Recht am eigenen Bild oder das sichere Passwort zu informieren. Ihre Lehrerin Sattler-Wolff betonte abschließend zur Sicherheit im Internet: „Prävention ist das A und O“. Hannelore Nowacki   

      

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1