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Do., 06. Juni 2019, 11:42 Uhr
Starker Zusammenhalt und außerordentliche Teamleistung
Aufstieg in die zweite Bundesliga selbst in der Hand
Ein Figther, der absolut immer alles gibt: hier im Bodenkampf Christopher Wecht -81 kg für die KG Bürstadt-Rimbach. Foto: Stephan Müller
BÜRSTADT - In der Judo-Oberliga in Hessen sorgte die Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach für klare Verhältnisse. Die Judoka schlugen als alleiniger Tabellenführer den JC Wächtersbach klar mit 7:0 und hielt den bisherigen Drittplatzierten KG Darmstadt mit 4:3 auf Abstand. Anschließend besiegte die KG Darmstadt den JC Wächtersbach mit 6:1. Grund für die starken Ergebnisse sieht das Trainergespann Nadine Müller und Lothar Kilian im starken Zusammenhalt der Truppe und in einer außerordentlich guten Teamleistung bei der Jeder Jeden anfeuert, motiviert aber auch mal wieder aufmuntert wenn es denn mal für den Einzelnen nicht nach Plan gelaufen ist. Also die Stimmung passt. Im Team waren Mohamed Asuev, Mirko Schwarzwälder, Johannes Roßbach, Thorben Sedlmaier, Tim Kaldschmidt, Soufian Idrissi, Christopher Wecht, Keanu Bozoghlian, Michael Radig, Nick Mattern, Jannik Zettl, Lars Kilian, Tim Müller, Mirco Ohl, Florian Siegler, Marc Milano, Atilla Nazlikol und Peter Blatt. Nach diesen beiden Siegen und vor den letzten beiden Kämpfen am kommenden Samstag gegen den JC Rüsselsheim und die TV Nidda konnte aus internen Kreisen folgendes Statement zur aktuellen Lage und zur sportlichen Perspektive, Aufstieg in die zweite Bundesliga Süd, eingefangen werden: “Wir wollen Oberligameister werden, denn das gab es in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nie! Wir haben auch das Potenzial dazu, müssen aber unbedingt weiter konzentriert bleiben, um uns nicht von Nidda oder Rüsselsheim überraschen zu lassen. Rüsselsheim hat eine gute Truppe aus erfahrenen und jungen, ehrgeizigen Nachwuchsjudoka die sicherlich alle auch einmal fester Bestandteil deren ersten Liga-Teams sein wollen. Einige der Rüsselsheimer Kämpfer hatten auch schon Einsätze in der ersten Bundesliga. Somit ist Rüsselsheim eine Art Judo-Wundertüte mit jeder Menge Potenzial was die Aufstellung betrifft. Wir werden jedenfalls in Bestbesetzung anreisen. Nidda hat bisher keinen Sieg einfahren können und ist Schlusslicht der Liga. Eigentlich ist die Sachlage klar: Erster gegen Letzten. Nichtdestotrotz werden wir den Kampf sehr ernst nehmen. Wir wollen beide Kämpfe gewinnen. Feiern werden wir im Anschluss aber auf alle Fälle, wir haben bis dato eine richtig gute Saison gekämpft.
Nach dem letzten Kampftag und in Abhängigkeit der Ergebnisse werden sich die Verantwortlichen unserer Kampfgemeinschaft zusammensetzen und die nächste Saison planen. Ob wir gegebenenfalls an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga teilnehmen werden, kann man derzeit noch nicht sagen. Hierzu müssen wir zunächst einmal klären, wer uns in der nächsten Saison in welcher Gewichtsklasse wieder zur Verfügung steht, wo wir uns gegebenenfalls verstärken müssen, welche Kosten auf uns zukämen und welches Budget uns zur Verfügung steht. Eins ist sicher, wenn wir diesen Schritt gehen sollten, dann nur wenn wir ein nachhaltiges Konzept bezüglich der Einbeziehung des Nachwuchses, hinreichender Finanzen und so weiter haben. Wir haben ja auch im Verein noch weitere sehr wichtige Projekte auf der Agenda wie zum Beispiel Schulprojekte, die Nachwuchsförderung auf allen Leistungsebenen sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport, der Aufbau oder die Anschaffung eines eigenen Vereins-Dojos und viele mehr.“ Der letzte und entscheidende Kampftag für die Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach findet am Samstag, 8. Juni ab 16 Uhr in Rüsselsheim statt. zg