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Mo., 17. Oktober 2016, 16:08 Uhr
Aufsteiger dominieren 2. Bundesliga der Kegler
Ausgeglichenes Mannschaftsgefüge als Erfolgsgarant
LAMPERTHEIM – Was passiert denn hier? So oder so ähnlich fragen sich mittlerweile Spieler und Verantwortliche der Lampertheimer Zweitligakegler nach dem ersten Viertel der Spielrunde 2016/2017 in der 2. Bundesliga Mitte. Die arrivierten Mannschaften, die zu Beginn der Saison als Favoriten gehandelt wurden, diskutieren derweil über einen verkorksten Rundenstart, und die Mannschaften, die als Aufsteiger Neuland betraten, grüßen verlustpunktfrei von der Tabellenspitze. Aber der Reihe nach.
Am vergangenen Samstag traten die Kegler der SG Lampertheim auf den schwer zu spielenden Bahnen bei der heimstarken RW Nauheim an. In einem jederzeit engen Spiel setzte sich wieder die Ausgeglichenheit der Lampertheimer durch.
Holger Thiemig eröffnete mit hervorragenden 508 Punkten auf den ersten beiden Bahnen gegen den stärksten Gastgeberkegler (511). Thiemig hielt das hohe Niveau und sorgte am Ende mit sehr guten 973 Punkten dafür, dass Andreas Mars trotz der Tagesbestleistung von 1018 Punkten nur 35 Holz gutmachte. Peter Suppes hatte an diesem Tag vor allem im Abräumen Probleme, spielte jedoch mit seiner ganzen Routine ein ordentliches Ergebnis mit 886 Punkten. Dass auch die Gastgeber Probleme mit den Bahnen haben zeigte Said Eder auf Seiten Nauheims, der mäßige 838 Punkte erzielte.
Mit sechs Punkten Vorsprung gingen für Lampertheim Patrik Strech und Steffen Back auf die Bahnen. Strech legte mit seinem starken Abräumergebnis (335) des Grundstein für seine guten 937 Gesamtpunkte und gab gegen seinen direkten Kontrahenten nur 19 Punkte ab. Steffen Back zeigte sich nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder gut erholt und legte den Grundstein für sein gutes Ergebnis ebenfalls im Abräumen (335). Mit insgesamt 940 erzielte er 51 Punkte mehr als sein Gegner, was zwischenzeitlich zu einem Vorsprung von 38 Punkten führte.
Kevin Günderoth und Niklas Schulz gingen im Schlusspaar für Lampertheim auf die Bahnen mit der Aufgabe den knappen Vorsprung zu verteidigen. Bei Kevin Günderoth fehlte es vor allem in die Vollen, um mehr als die guten 884 Punkte zu erzielen. Da sein Gegenspieler mit 819 Punkten komplett einbrach, reichte Niklas Schulz eine ordentliche Leistung mit 892 Punkten um am Ende einen Vorsprung von 38 Punkten nach Hause zu bringen.
Und so kommt es nun, dass die SG Lampertheim mit Mitaufsteiger Hainhausen-Rodgau und dem Topfavoriten der Liga TV Haibach verlustpunktfrei von der Tabellenspitze grüßen. Am kommenden Wochenende dürfen sich die Zuschauer in der Biedensandhalle dann auf ein sicherlich hochklassiges Spiel der Lampertheimer gegen Hainhausen Rodgau freuen. So lange bleiben beide noch ohne Minuspunkte. zg