Einen schnellen Schultersieg gab es für Patrick Püspöki. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Damit hätte beim RSL niemand gerechnet: Drei Kämpfe, drei Siege, besser konnten die Ringer nicht in die Saison starten. Allerdings nicht zu vergessen, dass eine zurzeit eine bessere Aufstellung möglich ist, als zu Beginn der Saison gedacht. Gegen Schriesheim traten die Ringer sogar erstmals in Bestbesetzung an und gewannen mit 14:21. Kampflos zu vier Punkten kam Stephan Zimmermann. Im Schwergewicht hatte es Filip Nowaczk mit dem Bundesligaringer Rene Jünger zu tun, den er mit 6:0 unterlag. Antonino Lupo musste sich anschließend mit 16:1 Felix Losmann geschlagen geben. Gegen Attila Tamas führte Artjom Jonin bis kurz vor der Pause, ehe er sich unglücklich kurz vor dem Pausengong auf Schultern geschlagen geben musste. Ruhig und abgeklärt konnte dann Michael Knittel seinen Kampf gegen Sebastian Schmidt mit 0:7 Punkten gewinnen. Erstmals in dieser Saison ging Robert Karkusov auf die Matte, der seinen Gegner Jan Steffan mit einem sehenswerten Überwurf schultern konnte. Dass er auch griechisch-römisch ringen kann, zeigte Chanhee Park. Dieser besiegte Marcel Purschke mit 0:10 Punkten. Einen schnellen Schultersieg gab es für Patrick Püspöki. Nach einer Minute Kampfzeit konnte Florian Fuchs seinen Kampf überhöht nach Punkten gewinnen, ehe im abschließenden Kampf Abdurahman Temirhanov dem dritten bei den Junioren Weltmeisterschaften Mihai Mihut den Sieg wegen technischer Überlegenheit überlassen musste. Durchweg zufrieden zeigte sich der RSL, die nach drei Kampftagen die Tabelle anführen. Der sportliche Leiter Marcel Knittel merkte an „Jedem in der Mannschaft ist bewusst, dass dies eine schöne Momentaufnahme ist. Durch Schichtarbeit und Lehrgänge wird uns in der Saison noch öfters der ein oder anderen Ringer fehlen“. Am kommenden Samstag ist der KSV Ketsch zu Gast in der Altrheinhalle Lampertheim, Kampfbeginn ist um 20 Uhr. Hier wird sich bereits zeigen wie der Saisonstart des RSL einzuordnen ist. zg