Zum letzten Mal flitzten bei der Benefizaktion „Race and Help” die Autos um die Wette. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Helfen und dabei Spaß haben, das ermöglicht der Rotary Club Lampertheim Rennbegeisterten mit der Benefizaktion „Race and Help“ seit 2005. Mit ihren Spenden aus Startgeldern und Bewirtung unterstützen die Rotarier soziale Einrichtungen und Aufgaben unterstützt. Diesmal darf sich die Lebenshilfe Lampertheim über eine Spendensumme freuen, die dem gemeinnützigen Verein am 27. Februar bei der Siegerehrung übergeben wird. Thomas Klauer, Präsident des Lampertheimer Rotary Clubs 2019/2020, erklärte im Gespräch mit dem TIP, dass nach dieser 16. Benefizaktion „Race and Help“ Schluss ist, es sei Zeit für ein neues Format, das für 2021 schon in Planung sei. EinenLaufwettbewerb wird es geben. Die 22 Viererteams gaben am Samstag in der Notkirche alles. Wie Bürgermeister Gottfried Störmer, der auch Schirmherr der etwa fünfstündigen Veranstaltung war, verfügtendie Bürstädter Bürgermeisterin Barbara Schader und Bürgermeister Rainer Bersch aus Groß-Rohrheim bereits über langjährige Rennerfahrung auf dieser Strecke, die rund 40 Meter lang und vierspurig ausgebaut ist, mit Kurven, die den Fahrern alles abverlangen. Doch wenn der Flitzer wegen zu hoher Geschwindigkeit aus der Bahn fliegt, stehen Streckenposten des Rotary Clubs bereit. Den Blick auf ihren Abschnitt konzentriert, bücken sie sich rasant und setzen das Rennauto zurück auf die richtige Spur. Die Fahrer stehen mit der Steuereinheit in der Hand ziemlich ruhig am Startpunkt, nur die Finger sind an den Tasten in Aktion und die Augen versuchen den Rennwagen in der Ferne zu fixieren. Großer Jubel bei den Teams, die sich über ihre Leistungen freuen. Die Sache ist also ganz ungefährlich. Für schnelle Reparaturen der Modellautos im Maßstab 1:32 nach Stürzen von der Platte ist Rennleiter Paul Blüm mit Klebeband ausgerüstet. Das Startgeld für Schüler- und Jugendmannschaften übernehmen spendable Paten. Die drei Erstplatzierten werden mit einem Pokal belohnt. Das Siegerteam MBR Racing hat in der Gesamtwertung 78 Runden geschafft, die schnellste Runde in 10,090 Sekunden. Dank professioneller Zeitmessung eine exakte Erfassung. Das „Wilde Wutz“-Team ließ tempomäßig mit 9,756 Sekunden in der schnellsten Runde die Sau raus, erreichte aber mit nur 74 Runden den 2. Platz. 69 Runden ergaben für die KTW Racers den 3. Platz, mit 10,850 Sekunden in der schnellsten Runde. Im Rahmenprogramm hatte die DRK-Jugend auf der Bühne den prominenten Platz mit lebensrettenden Gerätschaften, darunter ein Defibrillator. Interessierten Besuchern konnte an einer Spezialpuppe die Wiederbelebung gezeigt werden. Spannende virtuelle Autorennen wie auf dem Hockenheimring lieferten sich Rennbegeisterte an den vier Rennsimulatoren. Hannelore Nowacki
Bei „Race and Help“ sorgten die kleinen Modellautos für großes Vergnügen. Im Bild Bürgermeister und Schirmherr Gottfried Störmer (links) und der Vorsitzende der Lebenshilfe Lampertheim Günther Baus (rechts). Foto: Hannelore Nowacki