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  • Di., 09. Dezember 2014, 13:10 Uhr
    Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim im Gespräch mit Bundestagsabgeordneter Christine Lambrecht

    „BAföG-Erhöhung für mehr Chancengleichheit“

    MdB Christine Lambrecht mit den Schülerinnen und Schülern des Chemie-Leistungskurses 12 des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht besuchte den Chemie-Leistungskurs 12 des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim für ein Gespräch.

    Die Schülerinnen und Schüler waren gut vorbereitet und stellten Lambrecht Fragen zu aktuellen politischen Themen. So erläuterte Lambrecht die aktuell beschlossene BaFöG-Reform. Danach werde die Chancengleichheit für Studierende erhöht. Zum konkreten Gesetzentwurf erläuterte sie, der Höchstsatz für Studierende werde auf 735€ monatlich steigen. Minijobs in Höhe von 450 Euro werden nicht mehr auf das BAföG angerechnet. Die Einkommensfreibeträge der Eltern werden um sieben Prozent und die Kinderzuschläge pro Kind auf 130 Euro erhöht“, so Lambrecht im Gespräch.

    Des Weiteren machte Lambrecht darauf aufmerksam, dass der Bund ab 2015 die BAföG-Anteile der Länder übernehmen und damit die Bundesländer um 1,17 Mrd. entlasten würde, Geld das den Bundesländern für Investitionen in Bildung, etwa in Schulen und Hochschulen, zusätzlich zur Verfügung stünde. „Selbstverständlich gelten die BAföG-Erhöhungen auch für das Meister- und SchülerBAföG, wo von Sie als Schülerinnen und Schüler noch am ehesten profitieren können“, schloss Christine Lambrecht die Diskussion zur BAföG-Reform ab.

    Im Hinblick auf das brisante Thema von neuen Möglichkeiten des Internets, kinderpornographisches Material zu verbreiten, ging es im weiteren Verlauf des Gesprächs darum, wie Kinder und Jugendliche besser vor sexuellem Missbrauch geschützt werden können. „Die Schwächsten unserer Gesellschaft müssen besser geschützt werden. Mit dem Körper von Kindern und Jugendlichen darf niemand unbefugt Geld verdienen“, erklärte Lambrecht. „Wie vom Bundestag beschlossen, haben wir deshalb bestehende Lücken im Sexualstrafrecht geschlossen und Strafverschärfungen im Bereich Kinderpornographie umgesetzt“, so Lambrecht weiter.

    Im Anschluss an das Gespräch machte sie darauf aufmerksam, dass für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit besteht, in ihren Abgeordnetenbüros in Berlin und Viernheim ein Praktikum zu absolvieren, um einmal die politische Arbeit hautnah miterleben zu können. Interessierte Schülerinnen und Schülerkönnen sich hier darüber unter www.christine-lambrecht.de/besuch.php informieren. zg

     

     

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