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  • Do., 18. Dezember 2014, 14:08 Uhr
    Diakoniestiftung Lampertheim übergibt neue Küche für Tagesbetreuung „Meine Zeit"

    Begegnungsstätte zum gemeinsamen Backen und Kochen

    Übergaben die neue Küche der Tagesbetreuung „Meine Zeit" ihrer Bestimmung: Marina Seelinger (1. Vorsitzende der Stiftung), Pfarrerin Sabine Sauerwein, Christa Gerhardt (Pflegedienstleiterin), Gottlieb Ohl (Diakoniestiftung), Werner Hahl (1. Vorsitzender des Vorstandes der Diakoniestation Lampertheim) und Sibylle Fath (Diakoniestiftung; v.l.). Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM - „Auf diesen Moment haben wir uns sehr gefreut", strahlte die 1. Vorsitzende der Diakoniestiftung Lampertheim, Martina Seelinger, am Donnerstag in den Räumen der Tagesbetreuung „Meine Zeit" in der Kaiserstraße. Denn endlich ist sie da: Die neue Küche.

    „Die Diakoniestiftung hat lange für diese Küche gesammelt. Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Spendern und Zustiftern bedanken, die diese Küche ermöglicht haben", ergänzte Martina Seelinger. Die Küche im Wert von 13.200 Euro soll nicht nur als Arbeitsraum zur Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks dienen, sondern vielmehr Begegnungsstätte sein: Zum gemeinsamen Backen und Kochen, je nachdem wie es die Verfassung der Gäste zulässt. Zur Sicherheit wurde ein Induktionskochfeld gewählt. „Wir bedanken uns beim Küchenstudio Klotz für die kompetente Beratung rund um die Auswahl und Ausführung der Küche", waren sich die Vorstandsmitglieder der Diakoniestiftung einig.

    Die Spende der Küche ist das erste Projekt, das aus der Diakoniestiftung heraus finanziert worden ist. „Besonders unsere zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützer freuen sich über diese weitere positive Unterstützung für das tägliche Zusammensein mit unseren Gästen", betonte Pflegedienstleiterin Christa Gerhardt.

    Am 1. Juli wurde „Meine Zeit" eröffnet, seitdem besuchen 40 Gäste regelmäßig an zwei bis drei Tagen in der Woche die Einrichtung im Herzen Lampertheims. „Vormittags haben wir noch Kapazitäten frei und freuen uns auf neue Gäste", ergänzte Christa Gerhardt.„ Dabei sind nicht nur Demenzkranke willkommen, sondern alle Menschen, die den Alltag nicht alleine bewältigen können, wie etwa junge Erwachsene mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen. Ab dem 1. Januar 2015 gilt übrigens das neue Pflegestärkungsgesetz. Dadurch steht seitens der Kassen mehr Geld für die Tagesbetreuung zur Entlastung der pflegenden Angehörigen zur Verfügung."

    Ein weiteres Projekt für „Meine Zeit" ist bereits in Planung, betonte Werner Hahl, 1. Vorsitzender des Vorstandes der Diakoniestation Lampertheim: Ein Keyboard soll finanziert werden, um musikalisch begleitetes Singen zu ermöglichen. Die Tagesbetreuung „Meine Zeit" freut sich über Nachahmer und weitere Spender, um den Dienst an den Menschen noch weiter auszubauen und verbessern zu können. Benjamin Kloos

     

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