Fr., 22. September 2017, 09:12 Uhr
Stadtverordnetenversammlung Bürstadt für vergrößerten Kinderbetreuungsbeirat
Beitrag zur Verbesserung der Kommunikationswege
BÜRSTADT – Im Mai hatte der Magistrat der Stadt Bürstadt in seiner Sitzung die Bildung eines Kinderbetreuungsbeirates beschlossen, der aus folgenden Mitgliedern besteht: Bürgermeisterin Barbara Schader, je ein Vertreter der Fraktionen, je ein Vertreter der kirchlichen Träger von St. Peter, St. Josef und St. Michael, zwei Vertreter der Tageselternbörse und eine Tagesmutter. In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend wurde nach einem Antrag der FDP- und CDU-Fraktion einstimmig beschlossen, diesen Kinderbetreuungsbeirat um einen Sitz für einen Vertreter der Elternbeiräte der kommunalen Betreuungseinrichtungen zu erweitern. Dieser sogenannte „Stadt-Kita-Elternbeirat ist ein sachkundiger Einwohner, der die Interessen der Elternschaft im Kinderbetreuungsbeirat einbringen kann. Diese Regelung steht im Einklang mit dem Paragrafen 72 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO), wie es in der Magistratsvorlage heißt. Sachkundige Einwohner werden bei Kommissionen nach HGO von der Stadtverordnetenversammlung gewählt. Auch der Haupt- und Finanzausschuss (Hufa) hatte seine Zustimmung einstimmig gegeben. Die Grünen hätten trotz formeller Richtigkeit den Sozialausschuss bevorzugt, weil die Eltern mit den Kindergartengebühren nicht einverstanden gewesen seien. Metzners Antrag, je einen Elternbeirat für U3- und Ü3-Kinder zu entsenden, wurde abgelehnt. Alexander Bauer (CDU) sprach sich für nur einen Elternvertreter aus, da es um eine Bündelungsfunktion für einen schnelleren Informationsfluss gehe. Hannelore Nowacki