Bei der Sinusitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Nasennebenhöhlen, die durch äußere negative Faktoren (Infektionen, Allergien) und vor dem Hintergrund anatomischer Gegebenheiten, die eine häufige Entzündung begünstigen, entstehen kann. Oft wird diese Krankheit mit einer Rhinitis verwechselt, die ähnliche Symptome aufweist, aber nur die Nasengänge betrifft.
Die korrekte Behandlung der Krankheit erfordert eine korrekte Identifizierung und Feststellung der zugrunde liegenden Ursache, die zu der Störung geführt hat:
- virale Infektionen - Viren sind die häufigsten Auslöser;
- bakterielle Infektionen - eine eher seltene Ursache, die oft vor dem Hintergrund einer bestehenden viralen Läsion auftritt;
- Pilzinfektionen - die häufigste Ätiologie, die vor dem Hintergrund von Störungen des Immunsystems auftritt;
- saisonale Allergien und Überempfindlichkeit gegen Staub, Pollen und Tierhaare;
- Nasenscheidewanddefekte, Polypen oder vergrößerte Nasenpolypen können die ausreichende Drainage der Nasennebenhöhlen behindern;
- verschmutzte Luft, Tabakrauch (sowohl Passiv- als auch Aktivrauchen) und andere Reizstoffe verschlimmern den Verlauf des Entzündungsprozesses;
- die Schwächung des Immunsystems vor dem Hintergrund langjähriger chronischer Erkrankungen erhöht das Risiko infektiöser Läsionen.
Die pathologischen Erscheinungsformen der Krankheit können von leicht bis schwer reichen und umfassen
- starker Nasenausfluss (eitrig oder schleimig), der in den Rachen laufen kann;
- Druck oder Schmerzen im Gesichtsbereich in der Projektion der Nasennebenhöhlen (Stirn, Wangen, Nasenrücken, „kaskadenartige“ Schmerzen), die sich beim Drücken oder Bücken verstärken;
- Schwierigkeiten beim Atmen durch die Nase;
- Kopfschmerzen;
- nächtlicher Reflexhusten, Schlafstörung;
- Erhöhte Körpertemperatur, Vergiftungserscheinungen (Lymphödeme, Schwäche);
- Verlust des Geruchssinns, verstopfte Ohren.
Im Rahmen der Behandlung werden medikamentöse und nicht-medikamentöse Optionen eingesetzt.
- Antibakterielle Mittel - nur, wenn die bakterielle Natur der Krankheit erkannt wird, um die Entstehung von Resistenzen zu vermeiden;
- Antihistaminika - hemmen den Entzündungsprozess, der durch eine Überempfindlichkeitsreaktion beim Eindringen von Allergenen in die Nasenhöhle ausgelöst wurde;
- Vasokonstriktoren - helfen, Ödeme sofort zu lindern und eine angemessene Nasenatmung zu erreichen, können aber zur Abhängigkeit führen (es wird nicht empfohlen, sie länger als 4-5 Tage zu verwenden);
- Glukokortikoide - intranasale Sprays mit Steroiden helfen bei der Bewältigung des chronischen Verlaufs der Pathologie;
- Analgetika - zur Linderung von Kopfschmerzen und Beschwerden in der Nase und den Nasennebenhöhlen;
- Naturheilmittel - z. B. GeloMirtol Forte, ein Extrakt pflanzlichen Ursprungs, das zur Verdünnung des Sputums beiträgt, die Schleimausscheidung erleichtert und zur Wiederherstellung des normalen Funktionszustands der Nebenhöhlen beiträgt.
- Kochsalzlösungen - um die Nasengänge zu befreien, Trockenheit und Ödeme zu reduzieren;
- Physiotherapie - z. B. Exposition des pathologischen Herdes mit einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld (eine Art Wärmetherapie);
- Luftbefeuchtung - die Verwendung von Luftbefeuchtern (vor allem im Winter) lindert das Gefühl der Trockenheit und erleichtert das Schnäuzen, wodurch das Risiko einer Verletzung der Schleimhaut verringert wird;
- chirurgische Entfernung von Polypen, Neoplasmen, vergrößerten Polypen, Korrektur von Nasenscheidewandverformungen und Korrektur anderer Defekte, die zu häufigen Nasennebenhöhlenentzündungen führen.
Tritt die Krankheit mehr als dreimal pro Jahr auf oder dauert sie länger als drei Monate an, geht sie in das chronische Stadium über. Die Symptome sind nicht so ausgeprägt und können sich auf ständigen Nasenausfluss, Verstopfung, Atemstörungen und folglich nächtlichen Schlaf beschränken.
Zur effektiven Behandlung von Sinusitis können Sie sich auf bewährte Lösungen verlassen und medikamente kaufen, die Ihre Genesung unterstützen.
Die Sinusitis ist eine ernsthafte Erkrankung der HNO-Organe, die ohne die Hilfe eines Facharztes nicht vorbeigeht, und die eigenständige Einnahme von Medikamenten kann den Verlauf der Pathologie nur verschlimmern. Es ist notwendig, bei den ersten Anzeichen einer Verletzung einen Arzt aufzusuchen.