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  • Mo., 21. September 2020, 15:39 Uhr
    NABU BÜRSTADT: Am Freiwilligentag für wohltuendes Nass für durstige Wildtiere gesorgt

    Bergmolche, Libellen und Kleiber

    Ein Schild mit der Aufschrift „Eisenhauer-Tränke" wurde zu Ehren von Heinz Eisenhauer (im Bild ganz links) aufgestellt. Unermüdlich kümmert er sich seit Jahrzehnten um die nun nach ihm benannte Wildtränke. Foto: Michael Held/ NABU Bürstadt


    BÜRSTADT – Fünf Kinder und neun Erwachsene der NABU-Gruppe Bürstadt sorgten am Freiwilligentag der Metropolregion im Bürstädter Wald für wohltuendes Nass für durstige Wildtiere. In den schmalen Zugangs-Pfad hineinragende tote Äste wurden abgesägt, ein Großteil des von Wildschweinen eingetragenen Erdreiches wurde aus der bereits vor Jahrzehnten betonierten Vertiefung herausgeschippt, Totholz aus der Umgebung zusammengetragen als Versteckmöglichkeit für Insekten und kleine Amphibien und Reptilien und, um den Erdeintrag durch Wildtiere zu verringern. Danach wurde die Tränke mit Wasser voll gepumpt, was auch gleich Insekten und Vögel anlockte. Ein Highlight besonders auch für die Kinder waren die bei der Reinigung der Wildtränke entdeckten Bergmolche: Zwei kleine und ein ausgewachsenes Exemplar, die in Sicherheit gebracht und nach der Befüllung der Tränke mit Wasser wieder vorsichtig eingesetzt wurden. Eine besondere Ehrung wurde dem ältesten Aktiven zuteil: Weil Heinz Eisenhauer die vom Verein der Vogelfreunde angelegte Wildtränke bereits seit Jahrzehnten betreut und auch an diesem Tag mithalf, wurde ein neues Schild aufgestellt und enthüllt, das diese Wildtränke ab sofort als "Eisenhauer-Tränke" kenntlich macht. Alle Anwesenden spendeten dem Geehrten Applaus, der sich sichtlich über die Ehrung freute und auch darüber, dass an diesem Tag Naturfreunde über mehrere Generationen hinweg gemeinsam konkret etwas für die Tiere des Waldes taten. Als die meisten der Helferinnen und Helfer bereits gegangen waren, konnten die verbliebenen Naturfreunde erfreut beobachten, wie zwei Kleiber und drei Kohlmeisen sich nach und nach trauten, ihren Durst an der frisch befüllten Tränke zu stillen. zg

     

     

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