55 Senioren der Neuapostolischen Kirche und umliegenden Kirchengemeinden unterwegs
Berlinreise der Senioren
Die große Reisegruppe der Senioren verbrachte eine ereignisreiche Woche in Berlin. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Anfang Juli machten sich 55 Senioren der Neuapostolischen Kirche Lampertheim und umliegenden Kirchengemeinden froh gelaunt auf den Weg nach Berlin. Bei herrlichem Wetter und guter Verkehrslage erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag die Raststätte Fläming Ost kurz vor Berlin. Dort wartete schon „Der Spreekaiser“ Thoralf Barth, der Guide, der die Gruppe die ganze Woche begleitete und für schöne Erlebnisse sorgte. Zur Begrüßung hatte er leckere Kekse aus Kreuzberg mitgebracht. Kurze Zeit später erreichten die Senioren ihr Hotel Park Inn am Alexanderplatz, dem höchsten und größten Hotel Berlins, das in dieser Woche Ausgangspunkt für alle Unternehmungen war. Nach dem Abendessen gab es noch einen Spaziergang rund um den Alexanderplatz. Am Dienstag stand ein Besuch in Potsdam auf dem Plan. Angefangen mit einer Stadtrundfahrt folgte danach der Besuch von Schloss und Park Sanssouci. Viele interessante Einzelheiten gab es für die Reisegruppe dabei zu hören und zu sehen. Die Mittagszeit konnte jeder nach eigenem Belieben in der Stadtmitte von Potsdam und im Holländischen Viertel verbringen, ehe die Gruppe zu einer Führung und einem Vortrag in den Landtag von Brandenburg aufbrachen. Ein kurzer Abstecher zum geschichtsträchtigen „Schloss Cecilienhof“ folgte und eine Einkehr in einer Meierei mit Brauerei, direkt am Wannsee gelegen, durfte auch nicht fehlen. Der Mittwoch begann mit einem Spaziergang zum Berliner Fernsehturm, der in unmittelbarer Nähe am Alexanderplatz zu finden ist. Eine herrliche Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen von Berlin wurde durch viele Hinweise und Erklärungen ergänzt. Die anschließende Stadtrundfahrt brachte die Gruppe zur „Gedenkstätte Berliner Mauer“ an der Bernauer Straße. Danach führte der Weg zur „Neuen Wache“, sie liegt an der Straße „Unter den Linden“. Hier befindet sich die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Am Donnerstag stand der Spreewald auf dem Programm. Im Unter-Spreewald warteten bereits drei Spreewald-Kähne auf die Senioren. Die Fahrt durch den Spreewald war sehr beeindruckend, allerdings konnte nur ein geringer Teil der 1.500 km langen Spreearme befahren werden. Der Freitag stand unter dem Motto „Das historische Berlin“. Er begann am Vormittag mit einer Stadtführung im Regierungsviertel mit vielen Erklärungen der vergangenen Geschehnisse. Zum Schluss besuchte die Gruppe das Holocaust-Mahnmal, auch das Brandenburger Tor durfte nicht fehlen. Vor der Heimreise am Samstag stand noch der Besuch des Bundestages, ein Vortrag im Plenarsaal und die Besichtigung der Reichstagskuppel auf dem Programm. Danach hieß es Abschied nehmen von Berlin. Für die Teilnehmer war es eine sehr informative Reise. In der Gruppe wurde neue Kontakte und Freundschaften geknüpft. Alle waren rundum zufrieden. zg