Dritter Weihnachtsmarkt der Seehofschule in Verbindung mit lebendigem Adventskalender
Besondere Atmosphäre bei winterlichen Temperaturen
Am Stand der Grundschulbetreuung gab es allerlei Gebasteltes zu entdecken. Foto: ehr
HÜTTENFELD - Es gibt sie zuhauf derzeit, die Weihnachtsmärkte. Doch einige davon zeichnen sich durch ihre Besonderheit aus. So auch jener, den die Seehofgrundschule Hüttenfeld zusammen mit Schülern, Lehrern, Eltern und der Schulbetreuung im Schulhof zwischen den Gebäuden geschmackvoll eingerichtet hatte. Den letzten dieser Art gab es vor zwei Jahren.
Eröffnet wurde das Ganze mit der ökumenischen Aktion des lebendigen Adventskalenders. Die Grundschüler spielten die Geschichte der vier Adventskerzen. Weil es unter den Menschen keinen Frieden, keinen Glauben und keine Liebe mehr gibt, sind die ersten drei Kerzen verloschen. Erst durch die vierte Kerze, die die Hoffnung verkörperte, bekamen die anderen ihr Licht zurück.
Die äußeren Bedingungen waren wohl nicht ganz winterlich – der Schnee fehlte – doch eisige Temperaturen ließen den Umsatz von heißen Getränken steigen. Für die Erwachsenen gab es den obligatorischen Glühwein und wer es, wie natürlich die Kinder, ohne Prozente wollte, konnte sich mit Früchtetee und heißem Orangensaft erwärmen. Stärken konnte man sich mit einer kräftigen Kartoffelsuppe, Brezeln und zum Nachtisch gab es leckere Waffeln.
An den Ständen wurde ausnahmslos Selbstgebackenes oder Gebasteltes angeboten, was den Reiz dieses Marktes gegenüber den Kommerziellen ausmacht. Da gab es Engel in vielen Variationen zu bestaunen, bunte Kerzen und goldene Nüsse oder selbst modellierte Geschenkanhänger. Reißenden Absatz fanden aus Tonblumentöpfen hergestellte Weihnachtsmänner, Elche und Futterglocken für die Winterfütterung der Vögel. Und wie ideenreich hier gebastelt und gebacken wurde zeigten Eisenbahnen, die aus Dominosteinen, Smarties und Schokolinsen hersgestellt wurden. ehr