Dreiteilige Filmvortragsreihe der Bürgerstiftung Lampertheim
Besteigung des Kilimanjaros und eine Reise durch Myanmar
Auf der Fahrt zum goldenen Felsen vermittelt der Filmvortrag viele landestypische Eindrücke. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Die Bürgerstiftung Lampertheim bietet mit freundlicher Unterstützung der Volkshochschule Lampertheim eine dreiteilige Filmvortragsreihe an, die eine Besteigung des Kilimanjaros und eine Reise durch Myanmar zum Inhalt hat. Die Veranstaltungen finden an drei hintereinander folgenden Dienstagen, 23. Februar, 1. und 8. März im Sitzungssaal des Alten Rathauses statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Dauer der einzelnen Veranstaltungen beträgt jeweils etwa eineinhalb Stunden. In der ersten Veranstaltung am 23. Februar berichten die Referenten Elzbieta Liermann (Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung) und Peter Liermann (Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung) über ihre Expedition zum berühmten schneebedeckten Gipfel, der als höchste Erhebung Afrikas majestätisch über dem Kontinent wacht, zum Kilimanjaro. Allein sein Name wirkt geheimnisvoll. Kilimanjaro bedeutet Berg des Lichts. Auf dem Kibo, dem höchsten der drei Vulkane des Kilimanjaro-Massivs, liegt noch ganzjährig Schnee. Mit seinem höchsten Gipfel "Uhuru Peak" mit 5895 Metern Höhe zählt er zu den "Seven Summits", zu den höchsten Bergen der Kontinente. Jährlich versuchen circa 30.000 Menschen einen Aufstieg, aber nur etwa die Hälfte erreicht den Gipfel. Mangelnde Fitness, schlechtes Wetter und Höhenkrankheit, verursacht durch den abnehmenden Luftdruck, sind die häufigsten Ursachen. Wer die Strapazen jedoch auf sich nimmt, wird mit atemberaubenden Bildern, mit unglaublicher Stille, mit Grenzerfahrung des eigenen Körpers und Geistes belohnt. Im zweiten Teil des Abends zeigt Dieter Uhlmann (Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung) den ersten seiner drei Filme über eine Reise durch Myanmar (Burma), die er im Februar 2012 unternahm. Der erste Teil mit dem Titel „Mingarlabar, Yangon und goldener Felsen“ beinhaltet Besichtigungen in der ehemaligen Hauptstadt Yangon und das Treiben am Hafen des Rangon River mit der schweren Arbeit der Sackträger. Weitere Stationen sind der große Gemüsemarkt, der chinesische Markt, die Sule-Pagode und der große liegende Buddah sowie die Besichtigung der wichtigsten Pagode Myanmars, der Shwedagon-Pagode. Auf der Fahrt zum goldenen Felsen vermittelt der Film viele landestypische Eindrücke, unter anderem auch den Besuch einer Kautschukplantage. In Bago folgen Besichtigungen der Shwe-maw-daw-Pagode und des großen liegenden Buddhas in der Shwe-tha-Iyauung-Pagode. Zum Abschluss noch eine Abendstimmung in einem der wichtigsten Heiligtümer, dem „goldenen Felsen“. Er ruht, nur „von einem Haar Buddhas gehalten“, über dem Abgrund. In der Veranstaltung am 1. März dann der zweite Film der Myanmar-Reise mit dem Titel „Von Mandalay, Stadt der Handwerker und Mönche, zu den Wundern von Bagan“. Er schildert eine abenteuerliche Zugfahrt mit vielen Eindrücken vom Leben der Burmesen links und rechts der Bahnstrecke nach Mandalay. Unter anderem ist die U-Bein-Brücke zu sehen, die längste Teakholzbrücke der Welt. Im Mahagandhayon-Kloster ist eine Mönchsspeisung zu erleben. Schließlich kann in Mandalay den Handwerkern, wie den Goldschlägern, den Weberinnen von Seidentüchern oder den Steinmetzen von Marmor-Buddhastatuen bei der Arbeit zugeschaut werden. Weiterhin steht der Besuch der Kutho-daw-Pagode mit dem großen steinernen Buch (729 Steintafeln) und des goldbeladenen Buddha in der Mahamuni-Pagode auf dem Programm. Als Abschluss des Tages ist die Abendstimmung auf dem Mandalay Hill zu bewundern. Frühmorgens geht es dann weiter mit dem Schiff auf dem Irrawada-River nach Bagan. Links und rechts des Flusses kann das Leben der Bevölkerung beobachten werden. Große Holzflöße befahren den Fluß. Auf dem Markt in Bagan kann man die Mönche beim Almosensammeln beobachten. Der Weg führt weiter in eine Manufaktur, in der aufwendige Lackarbeiten hergestellt werden. Am Abend sind schließlich alte burmesische Tänze und die Kunst des Marionettenspiels zu bewundern. Das Tempelfeld von Bagan mit über 2.000 Resten von Bauwerken gehört zu den eindrucksvollsten Stätten Myanmars, das mit dem Fahrrad erkundet wird. Höhepunkt ist die anschließende Fahrt mit dem Heißluftballon über das Tempelfeld. Zum Abschluss der kleinen Reihe am 8. März dann der dritte Teil der Myanmarreise mit dem Titel „Die schwimmenden Gärten im Inle See“. Die Bewohner leben hier in Häusern, die auf Stelzen in den See gebaut sind. Sehr interessant anzuschauen ist außerdem die charakteristische Ruderbewegung der Bootsführer. Auf schwimmenden Gärten werden hier die verschiedensten Gemüsesorten angebaut. Des Weiteren steht der Besuch verschiedener Manufakturen auf dem Programm: eine Silberschmiede, eine Seidenweberei, in der Fasern der Lotusblume verarbeitet werden, eine Schmiede und eine Zigarrenfabrik. Zum Abschluss der Reise ist ein Aufenthalt am Strand von Ngapali-Beach, wo morgens die heimkehrenden Fischer beim Ausladen des Fangs beobachtet werden können. Nähere Auskünfte erhalten Sie in der Geschäftsstelle der vhs, Telefon 06206/ 935369, im Rathaus-Service, Haus am Römer, Domgasse 2, 68623 Lampertheim; per Internet unter www.lampertheim.de oder vhs.lampertheim.de; E-mail: vhs@lampertheim.de. zg