Mutter-Kind-Flohmarkt in der Zehntscheune erfreut sich wieder reger Nachfrage
Bewährte Tradition fortgesetzt
Beim Mutter-Kind-Flohmarkt in der Zehntscheune ist immer was los – ganz zur Freude der Organisatoren der Elterngruppe des Spielmobils, Aussteller und Schnappchenjäger. Fotos: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Vor über zwanzig Jahren reifte unter den Müttern einer Krabbelgruppe die Idee zum Mutter-Kind-Flohmarkt, der jährlich mehr und mehr Schnäppchenjäger in die Zehntscheune lockt. Auch am Samstagvormittag wurden an knapp fünfzig Tischen alles rund ums Kind feilgeboten. „Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht“, so „Flohmarkt-Urgestein” Gabi Silbereis, eine von ursprünglich acht Frauen der ersten Stunde. Sie und Jutta Seelinger halten an der Tradition fest, während die anderen aus verschiedensten Gründen nicht mehr an der Vorbereitung und Durchführung des Flohmarkts teilnehmen können.
Dennoch genießt der Mutter-Kind-Flohmarkt immer wieder sehr großen Zuspruch. „Wir waren ratzfatz ausgebucht“, betonte Silbereis. Neben den 40 Tischen auf zwei Stockwerken in der Zehntscheune mussten noch weitere zehn im Außenbereich aufgestellt werden, um ausreichend Platz für Schnäppchen zu schaffen. In der Caféteria wurde für das leibliche Wohl der Gäste mit 21 Kuchen bestens gesorgt. Auch die Kuchen stammen von Silbereis und Seelinger. „Da ist dann die Küche für ein paar Tage blockiert“, ergänzte Gabi Silbereis. Der Erlös aus Standgebühren, Kaffee- und Kuchenverkauf geht an einen guten Zweck. So wurde auch in diesem Jahr das Projekt „Schmetterlingskinder“ unterstützt, ein Projekt, das Eltern von Fehl- und Totgeburten begleitet und unterstützt.