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  • Mo., 28. September 2015, 12:25 Uhr
    Abwechslungsreicher Liederabend mit Gänsehautstimmung

    Bewegendes Herbstkonzert mit mehreren Chören des MGV 1892 Sängerbund

     

    gemeinsam mit dem Vokalenseble X-tra aus Bensheim. Foto: Ehret


     

    HÜTTENFELD - Der MGV 1892 Sängerbund lud zu seinem Herbstkonzert ins Bürgerhaus ein und präsentierte mit seinen Chören eine Liederabend mit Gänsehautstimmung. Schon der Anfang des Abends war äußerst bewegend, denn der erste Vorsitzende Oskar Moos verabschiedete seinen Bruder Willi, der aus gesundheitlichen Gründen nach 38 Jahren die Leitung des Männerchores abgeben musste. In seiner Laudatio konnte der frühere Vereinspräsident Herrmann Schmitt von den vielen Erfolgen berichten, die Willi Moos mit seinen Chören – er leitete bis vor wenigen Jahren auch den Frauenchor – hatte. Unzählige Konzerte und Wettstreite hat er bestritten, oftmals mit erfolgreichen Ergebnissen. Moos wird den Männerchor nun mit seiner Stimme unterstützen und stellte das auch an diesem Abend mit der Solopartie in „Down by the riverside“ unter Beweis. Die zweite Vorsitzende Martina Ehret führte dann durch ein abwechslungsreiches Konzert, das die „Young Voices“ – der Jugendchor des Sängerbundes – eröffnete. Mit glockenklaren Stimmen überzeugten die jungen Sängerinnen und Sänger mit Stücken wie „Have a nice day“ oder „Dreaming“ unter ihrem Dirigenten Ronald Ehret. Für Gänsehautstimmung sorgten sie dann mit dem „Phantome oft the opera“ aus dem gleichnamigen Musical von Andrew Lloyd Webber und „Skyfall“, dem James-Bond-Hit von Adele. Bruno Ehret begleitete die Young Voices am Keyboard. Letzteres Stück sangen die Jugendlichen zusammen mit dem Vokalenseble X-tra aus Bensheim, das ebenfalls unter der Leitung von Ronny Ehret steht. Die zehn Damen und Herren widmeten sich Stücken aus dem Genre des Jazz und begeisterten besonders mit dem Stück „Viva la Vida“, einer Interpretation des Cold Play-Hits von dem dänischen Jazz-Ensembles „Vocal Line“. Für Begeisterungsstürme sorgten sie vor der Pause mit er Originalfassung des Stückes „Mein kleiner grüner Kaktus“ der Commedian Harmonists. Zuvor stellte der Männerchor, der seit einigen Wochen auch von Marc Bugert geleitet wird, unter Beweis, dass er von seiner Klangfülle nichts eingebüßt hat. „Dona Maria“ und „Handwerkers Abendgebet“ verfehlten ihre Wirkung nicht. Friedhelm Ehret brillierte hier mit seiner beeindruckenden Baritonstimme. Und die Gospels „Roll Jordan Roll“ und das eingangs erwähnte „Down by the riverside“ luden zum Mitklatschen ein. Nach der Pause waren es die 16 Damen des Frauenchores, die charmant zuerst „Sonne in das Herz“  des Publikums ließen und dann stimmlich gekonnt den Herren bewiesen, dass das „Für Frauen kein Problem“ ist. „I feel pretty“ aus der West Side Story war in jedem Fall ein Hinhörer und so verlangten die Damen in ihrer Zugabe „ein Likörchen für das Frauenchörchen“. Wie der Frauen- und Männerchor, so wird auch er seit zwei Jahren bestehende gemischte Chor von Marc Bugert geleitet. Die 30 Sängerinnen und Sänger präsentierten einen bunten Blumenstrauß an Melodien, die sich an zeitgenössischen Werken orientierten. Da war Peter Maffays Tabaluga ebenso ein Volltreffer wie „Sing we Allelujah“ von Jay Althouse. Das Bürgerhaus, das leider nicht ganz ausverkauft war, bebte unter den Klängen des begeisterten Chores, der seinen Vortrag mit den Klassikern „Que sera“ und „Crazy little thing called love“ von Freddy Mercury beendete. Doch der gemischte Chor hatte noch eine Überraschung quasi als Zugabe parat, indem sie zusammen mit den „Young Voices“ Monty Python’s „Allways look on the bright side of life“ einen begeisternden musikalischen Abend beschlossen. ehr

     

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