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  • Mi., 28. Juni 2017, 11:20 Uhr
    Imker Gerhard Wiegand besuchte die Schillerschule

    Bienen beobachten und staunen

    Gespannt lauschten die Kinder dem Bienenvolk, welches Imker Gerhard Wiegand mitgebracht hatte. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Ihren Namen „fleißige Biene“ hat sich das emsige Volk redlich verdient, schließlich leisten die wertvollen Insekten nicht nur eine erstaunliche Bestäubungsleistung. Sie schlafen nie und arbeiten rund um die Uhr. Auch die frisch geschlüpfte Biene räumt gleich fein säuberlich ihre Zelle aus. Diese und noch viele weitere Informationen rund um die Bienen hatte Imker Gerhard Wiegand für die Kinder der zweiten Klassen der Schillerschule parat. "Tagsüber sind sie draußen unterwegs, nachts wird im Stock gearbeitet“, erklärte der Imker und konnte sich auch gleich bei seiner nächsten Frage von dem bereits vorhandenen Wissen der Zweitklässlern überzeugen: „Wer lebt denn alles in einem Bienenstock?“ - promt kam die Antwort aus dem gespannt lauschenden Publikum: „Königin, Arbeiterin und Drohne.“ Mit großer Aufmerksam verfolgten die Kinder seinen Ausführungen zu den Behausungen, wie sie früher waren und wie sie heute sind und zur Königin, die bis zu 2000 Eier am Tag legt. Dass Arbeiterinnen nur sechs Wochen leben und im Bienenstock alles organisiert ist, erfuhren die Kinder ebenfalls. Außerdem erklärte der Imker den Kindern, wie Honig entsteht und reichte Waben zur Begutachtung durch die Reihen. Honig entsteht aus Blütennektar oder Honigtau. Die Arbeiterinnen saugen den Nektar mit ihren Rüsseln auf. Das Insekt transportiert den Blütennektar in seiner Nektarblase zum Stock. Dort geben die Insekten den frischen Nektar zirka zehn Mal weiter, bevor er in eine Wabe gesetzt wird. „Um den Honig aus den Waben zu gewinnen, muss der Imker mit einer großen Gabel die Deckel von den Waben entfernen. Danach kommt die Wabe dann in eine Trommel die sogenannte Bienenschleuder. Der Honig läuft dann aus der Wabe in einen Eimer“, erklärte Gerhard Wiegand. Schließlich konnten die Kinder obendrein verschiedene Sorten des süßen Goldes der Bienen probieren, denn Gerhard Wiegand hatte mehrere Kostproben dabei. Auch eine Wabe samt Königin packte er zum Schluss noch aus, die die Kinder fasziniert bestaunten. Eva Wiegand

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