
BÜRSTADT – Anlässlich des Internationalen Frauentages organisiert das Interkulturelle Büro der Stadt Bürstadt eine Solidaritätswoche von Freitag, 6. März, bis Freitag, 13. März, mit Frauen in Afghanistan. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Bildung ist kein Verbrechen – Frauen in Afghanistan“ und macht auf die schwierige Situation von Frauen und Mädchen aufmerksam, denen in Afghanistan der Zugang zu Bildung weitgehend verwehrt wird. Es werden Bilder sowie Informationsmaterialien präsentiert, die über das Bildungsverbot für Frauen in Afghanistan informieren und Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken sowie zum Austausch anregen sollen. Ziel der Ausstellung ist es, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung und Gleichberechtigung weltweit zu stärken.
Die Solidaritätswoche ist Teil der Aktivitäten des Interkulturellen Büros der Stadt Bürstadt, das sich regelmäßig für kulturellen Dialog, gesellschaftliche Teilhabe und internationale Solidarität engagiert. Abdalla Gdoura, Leiter des Interkulturellen Büros Bürstadt, betont: „Gemeinsam mit dem Team der Bürstädter Integrationslotsinnen und -lotsen arbeiten wir daran, kulturelle und soziale Themen sichtbar zu machen und Solidarität mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu zeigen. Der Internationale Frauentag ist ein wichtiger Anlass, um auf Fragen der Gleichberechtigung und der Rechte von Frauen aufmerksam zu machen – insbesondere dort, wo Frauen grundlegende Rechte wie Bildung verwehrt werden.“
Die Stadt Bürstadt lädt alle Interessierten herzlich ein, die Ausstellung im MITtendrin, Nibelungenstraße 44, Bürstadt, während der offiziellen Öffnungszeiten zu besuchen und sich über die Situation von Frauen in Afghanistan zu informieren. zg
Beitrag aus der Rubrik