Do., 07. April 2016, 16:05 Uhr
Jugendbeirat und Technische Betriebsdienste im Gespräch mit Jugendlichen
Bolzplätze sollen attraktiver werden

Rund um den Ball und die Bolzplätze drehte sich alles beim Gespräch vor Ort zwischen Jugendlichen, dem Jugendbeirat und Vertretern der Technischen Betriebsdienste in der Hagenstraße. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Unter dem Motto „Bessere Bolzplätze” hatten der Jugendbeirat und die Stadtjugendpflege Lampertheim am Donnerstag Jugendliche zur Ballspielwiese Lorscher Weg in Hüttenfeld, zur Ballspielwiese in der Erzbergerstraße in Hofheim und zum Bolzplatz in die Hagenstraße geladen.
„Wir möchten vor Ort mit den Jugendlichen diskutieren, was rund um die Bolzplätze getan werden kann und muss, um diese attraktiver zu gestalten”, erläuterte Marcel Getrost von der Jugendförderung der Stadt Lampertheim die Beweggründe.
Ideen einbringen und die Fußballfelder mit gestalten, dazu waren die Jugendlichen daher aufgefordert und am Ende erhielten die Mitglieder des Jugendbeirates, aber auch die anwesenden Vertreter der Technischen Betriebsdienste der Stadt Lampertheim um deren Leiterin Sabine Vilgis wichtige Anregungen. Letzteren kommt die Aufgabe zu, die Anregungen – sofern finanziell und technisch möglich – umzusetzen.
In Hüttenfeld wünschen die die Jugendlichen Sitzgelegenheiten und auch größere Tore – oder, falls dies nicht möglich ist, zumindest neue Ballfangnetze. Außerdem müssen hier die Bereiche vor den Toren erneuert werden, da hier bereits tiefe Löcher entstanden seien. Gleiches gilt für das Ballspielfeld in Hofheim.
Der Bolzplatz in der Hagenstraße in der Kernstadt hat ein großes, klar ersichtliches Problem: Der Bodenbelag hat seine besten Zeiten hinter sich, Risse und Löcher sind deutlich zu sehen. „Hier ist ein neuer Belag – ähnlich dem in der Ringstraße – dringend notwendig”, betonten die Mitglieder des Jugendbeirates, aber auch die anwesenden Jugendlichen, die sich hier regelmäßig zum Spielen treffen. Eine weitere Anregung kam von den Anwohnern: Ein Fahrradstellplatz werde hier als sinnvoll erachtet. Auf dem Platz selbst müsse zudem der Kanaldeckel, der sich direkt auf einer Torlinie befindet, verlegt werden. „In diesem Zusammenhang könnten wir den Deckel so gestalten, dass wir den Bolzplatz im Winter zu einer Eisbahn verwandeln können”, erläuterte Sabine Vilgis. Zumindest dann, wenn die Winter wieder kühler werden als die vergangenen beiden.
„Die Löcher in den Bereichen vor den Toren in Hüttenfeld und Hofheim aufzufüllen ist kein Problem. Und auch Fahrradstellplätze sind realisierbar”, machten die Vertreter der Technischen Betriebsdienste Hoffnung auf eine rasche Verbesserung. In Sachen neuer Bodenbelag für den Bolzplatz in der Hagenstraße müssen sich die Jugendlichen aber noch etwas gedulden: Denn diese sehr wichtige und sinnvolle Erneuerung kostet viel Geld – Geld, dass erst in den Haushalt eingestellt werden muss. Somit ist diese Verbesserung bei vorausgesetztem politischen Willen der Entscheidungsträger in Lampertheim erst 2017 zu erwarten. Die Mitglieder des Jugendbeirates haben aber bereits versichert, dass sie diesbezüglich wortwörtlich am Ball bleiben werden. Benjamin Kloos