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Fr., 05. März 2021, 10:09 Uhr
CDU LAMPERTHEIM: „Vor-Ort-Tour“ auf dem Europaplatz
„Bürgerbeteiligung gehört zu einer modernen Kommunalpolitik“
Bei ihrer „Vor-Ort-Tour“ machten die CDU-Wahlkämpfer am Donnerstagnachmittag auf dem auf dem Europaplatz mit Blick auf das Stadthaus Station. Eine moderne Kommunalpolitik mit Bürgerbeteiligung stand im Mittelpunkt. Im Bild (von links): Alexander Scholl, Werner Hofmann, Karl-Heinz Horstfeld, Margareta Hofmann, Franz Korb und die 23-jährige Julia Hinz, die zum ersten Mal für den Ortsbeirat Hofheim und die Stadtverordnetenversammlung kandidiert. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – CDU-Spitzenkandidat Alexander Scholl begrüßte die Kandidatenrunde am Donnerstagnachmittag auf dem Europaplatz, um der Öffentlichkeit bei der vierten Etappe zum Abschluss der „Vor-Ort-Tour“ die Themen Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung aus Sicht der Lampertheimer CDU für die kommende Legislaturperiode vorzustellen. Beim Wahlkampf unter Coronabedingungen trifft man sich nicht in großen Gruppen und macht es kurz, natürlich mit Maske. Scholl ließ die Themen Revue passieren, die bei der „Vor-Ort-Tour“ im Fokus standen. Das waren die großen Zukunftsprojekte für die nächsten Jahre, die in Lampertheim umgesetzt werden sollen wie der Campus Biedensand, der Stadtumbau, der Altrhein, die zukünftigen Neubauflächen, die Stadtteile und die Kinderbetreuung. Bei dieser letzten Etappe vor der Kommunalwahl am 14. März ging es den CDU-Kandidaten um die Frage, wie das alles umgesetzt wird und wie die Bürger im Sinne einer modernen Kommunalpolitik mehr beteiligt werden können. An der Stadtverwaltung wurde in der jüngsten Vergangenheit immer wieder wegen einer zögerlichen Umsetzung der beschlossenen Projekt Kritik laut. „Pauschale Kritik und Misstrauen, wie das in den vergangenen Tagen wieder verstärkt zum Ausdruck gebracht wurde, bremsen die Stadt lediglich aus“, betonte Scholl, „aus Sicht der CDU ist es zu einfach, wenn man von Seiten der Kommunalpolitik nur auf andere zeigt“. Mehr Transparenz und Verbindlichkeit bei der Umsetzung von Projekten wünscht sich daher die CDU. Frank Korb, Vorsitzender der Lampertheimer CDU, hob hervor, dass es den Christdemokraten um die Sache gehe, um große Projekte, „die wir umsetzen möchten und müssen“. In der Bürgerbeteiligung möchte die CDU vorhandene Plattformen wie Bürgerversammlungen und Informationsveranstaltungen um weitere Beteiligungsmöglichkeiten wie beispielsweise ein Bürgerforum erweitern. Ideen und Anregungen aller Beteiligten zu Projekten sollen rechtzeitig eingeholt und berücksichtigt werden. Aus Sicht der CDU Lampertheim könnte die bereits vorhandene Plattform „Sag‘s doch mol“ noch stärker genutzt werden. Auch die Einrichtung eines Ortsbeirates für Lampertheim Mitte wäre ein für die Bürger gewinnbringendes Gremium, das die CDU weiterverfolgen werde. Dies sei ein Vorhaben, das über die kommende Legislaturperiode hinausreicht, machte Korb deutlich. „Ein Kümmerer“ für die Themen im Stadtteil spare für die kleinen Dinge, die zu regeln sind, auch Zeit in den anderen Gremien. Hannelore Nowacki