Fastnachter spenden 1.000 Euro an Wirtschaftsausschuss der Pfarrgemeinde
Canisiushaus wird für die Zukunft fit gemacht
Die Fastnachter Canisiushaus sorgten mit ihrer 1000-Euro-Spende für Freude beim Wirtschaftsausschuss, der sich für die Runderneuerung des Canisiushauses einsetzt: Bernhard Appelt, Angela Appelt, Bernd Hagemann, Nicole Bittmann und Sitzungspräsident Alexander Rank. Foto: Hannelore Nowacki
HOFHEIM – Zur Fastnacht geht es im großen Saal des Canisiushauses hoch her, wenn die Fastnachter Canisiushaus bei ihren über die Grenzen Hofheims hinaus bekannten Sitzungen volles Haus haben. Glücklich kann sich schätzen, wer eine Eintrittskarte ergattert. Aber auch für Proben und Übungsstunden kommen die Fastnachter ins Canisiushaus. Vom Erfolg der kirchlichen Fastnachter hat auch der Wirtschaftsausschuss der Pfarrgemeinde St. Michael etwas – am Samstag überbrachte Sitzungspräsident Alexander Rank dem Wirtschaftsausschuss einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro aus dem Erlös der verkauften Eintrittskarten. Bernhard Appelt dankte den Fastnachtern im Namen des Wirtschaftsausschusses für diese beachtliche Unterstützung. Das Geld wird für Modernisierungsmaßnahmen im und am Canisiushaus gebraucht, um das Gebäude als Gemeinde- und Begegnungszentrum zukunftsfest zu machen. Einiges ist schon modernisiert und renoviert, gerade ist das neue Behinderten-WC fertig geworden und das Treppenhaus hat einen neuen Anstrich bekommen, nachdem der Saal und die Küche auf dem neuesten Stand sind. Die Sanierung des Herren-WCs muss noch warten, bis genügend Geld da ist. Und auch die Erneuerung der schadhaften Fassade aus den 1970er Jahren ist notwendig, erklärte Appelt im Zuge der Spendenübergabe. Gemeinsam mit dem Förderverein habe sich der Wirtschaftsausschuss den Unterhalt und die Erhaltung des Canisiushauses zur Aufgabe gemacht. Der Jugendraum wurde neu gestaltet und vor zwei Jahren wurde der Ausschank mit Möblierung und Anstrich erneuert. Mit Hilfe der Diözese Mainz und des Verwaltungsrats werde im Sommer der Außenbereich neu gestaltet und ein Weg neu gepflastert. Das Canisiushaus ist auch ein beliebter Ort für Hochzeitsfeiern, Geburtstage, Trauerfeiern und sonstige Familienfeiern, bei denen der Wirtschaftsausschuss das ehrenamtlich tätige Personal stellt. Eine Aufgabe, die auch Leistungsbereitschaft bis in die Nacht erfordere, wie Appelt betonte. Junge Leute werden deshalb gesucht, die den Wirtschaftsausschuss bei der Bewirtung mit frischer Kraft und unentgeltlich unterstützen. Dabei stellte Appelt klar, dass der Wirtschaftsausschuss kein Verein sei, sondern eine relativ kleine Gruppe ehrenamtlich aktiver Menschen aus der Pfarrgemeinde. Ein Kern von etwa zehn Gruppenmitgliedern kümmere sich um diverse Aufgaben wie die Organisation. Hannelore Nowacki