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  • Mo., 09. März 2015, 12:29 Uhr
    Landratskandidat Christian Engelhardt stellte zwei Hauptthemen vor

    CDU-Frauenfrühstück im Zeichen des Wahlkampfs

    Beim jährlichen CDU-Frauenfrühstück war zum dritten Mal in Folge Wahlkampf angesagt. In diesem Jahr sind es die Landratswahlen am 22. März. CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt erläuterte sein Wahlprogramm mit dem Fokus auf die Themen Familie und Bildung. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Die Sonne strahlte und der Festsaal im Historischen Rathaus füllte sich gegen halb zehn am Samstagmorgen nach und nach. Zum jährlich stattfindenden CDU-Frauenfrühstück kündigte Christine Eberle, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, in ihren Begrüßungsworten den Landratskandidaten ihrer Partei an und begrüßte namentlich Bürgermeisterin  Barbara Schader sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Bauer. Ein enger Terminplan drängte den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt zur Eile. Das große Büffet wurde gerade mit allerlei Köstlichkeiten bestückt, da musste der Kandidat auch schon nach Lampertheim aufbrechen. Gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und weiteren CDU-Politikern stand ein Spaziergang durch die dortige Fußgängerzone zum Gespräch mit den Bürgern auf dem Programm. Im Festsaal blieb kein Platz unbesetzt, etwa fünfzig Frauen hatten das gesellige Ereignis gebucht und bezahlt, das sich seit 2008 aus kleinen Anfängen zu dieser Größe entwickelt hat. Wie in den letzten beiden Jahren mit der Bürgermeisterwahl und der Wahl zum Europaparlament war auch diesmal Wahlkampf angesagt, denn am 22. März ist Landratswahl. Im zeitlichen Rahmen von nur einer Viertelstunde gelang es Engelhardt, seine familien- und bildungspolitischen Vorstellungen ausführlich zu erläutern. Aus seiner Zeit als Bürgermeister in der 20.000 Einwohner zählenden Stadt Frankenberg an der Eder berichtete er von seinen Projekten zugunsten von Familie und Bildung, die erfolgreich umgesetzt worden seien. „Warum sind wir eine Gesellschaft, in der nicht genug Kinder geboren werden?“, ist seine Frage, für die seine Lösung lautet: Beruf und Familie müssen vereinbar sein. Auch sei Familie für ihn „das Umeinanderkümmern aller Generationen“, erklärte Engelhardt. Das Konzept des familienfreundlichen Kreises Bergstraße wolle er weitertreiben und auch der Pakt für den Nachmittag werde zu seinen Aufgaben gehören. Sein Ziel für den Landkreis: An jeder Grundschule solle die Betreuung bis 17 Uhr gesichert sein, auch in den Ferien, wenn Bedarf ist. Exzellenz der Schule bedeute für ihn, den Kindern die besten Möglichkeiten zu bieten und ihre Persönlichkeit zu entwickeln – denn „die Kinder sind unsere Zukunft und die unserer Wirtschaft“. Damit seine beiden Töchter, die dreijährige Hannah-Marie und die sieben Jahre alte Sophie-Charlotte, auf ihren Papa am Wochenende nicht so lange verzichten müssen, sind sie an diesem Samstagvormittag mit ihrer Mama Daniela Engelhardt dabei. Zum Spaziergang in Lampertheim kamen auch noch Engelhardts Eltern, um die Kleinen im Blick zu haben. Hannelore Nowacki

     

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