Mo., 16. Februar 2015, 22:57 Uhr
ÖPNV, Wlan Hotspot und Flüchtlingsthematik auf dem Programm
CDU mit Engelhardt vor Ort unterwegs
BÜRSTADT - Landratskandidat Christian Engelhardt kommt am 20. Februar erneut nach Bürstadt, um sich vor Ort an drei Stationen über aktuelle Themen zu informieren und seine politischen Ziele für die Region zu erläutern. Als „moderner“ Landrat will er gemeinsam mit den Gemeinden dafür sorgen, dass nicht nur der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis abgeschlossen wird, sondern auch in Stadtzentren sowie in besonderen touristischen Gebieten so genannte „Wlan-Hotspots“ geschaffen werden, mit denen man mobil im Internet surfen kann. Ebenfalls „modern“ ist seine Idee, im ländlichen Raum Anrufsammeltaxis, Rufbusse und weitere bedarfsorientierte und flexible Angebote in die Fahrpläne zu integrieren und so den Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) zu stärken. Deshalb begrüßt ihn CDU-Vorsitzender Alexander Bauer um 16 Uhr auf dem neuen Marktplatz. Hier soll künftig ein gastronomisches Angebot für eine Belebung sorgen. Die Politik diskutiert außerdem, ob hier auch ein zeitlich beschränkter kostenloser Internetzugang für eine Attraktivitätssteigerung der neuen Mitte sorgen könnte. Im Anschluss soll bei einer Fahrt im Stadtbus das Thema ÖPNV anschaulich gemacht werden.
„Ein aktuelles Thema in unserer Stadt ist die Unterbringung und Integration der uns vom Kreis Bergstraße zugewiesenen Flüchtlinge“, erläutert CDU-Fraktionschef Thomas Möller die dritte Station der Aktion „Engelhardt vor Ort“, die um 17 Uhr in dem städtischen Gebäude an der Kläranlage beginnt. Seit Juli 2013 ist das blaue einstöckige Haus an der Kläranlage wieder bewohnt. Es war bei der aktuellen Flüchtlingswelle die erste Unterkunft in Bürstadt. Gemeinsam mit Vertretern des Jugendrats, die sich in der Betreuung der Asylbewerber besonders verdient gemacht haben, Vertretern der Stadt und den Betroffenen suchen die Christdemokraten das Gespräch vor Ort. Probleme, aktuelle Herausforderungen aber auch das positive Engagement der Helferinnen und Helfer rund um die Betreuung der zu uns geflohenen Menschen sollen zur Sprache kommen. Christian Engelhardt ist dankbar für das vielfältige ehrenamtliche Engagement, findet aber auch: „Die zunehmende Zahl an Flüchtlingen überfordert viele Kommunen in Hessen finanziell“, wie auch der Landkreistag in aktuellen Verlautbarungen feststellt. In den ersten sieben Monaten sind nach früheren Angaben des hessischen Sozialministeriums 7123 Flüchtlinge ins Land gekommen, 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013. zg